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Weltklimagipfel lässt Mülltonnen verschwinden

Schwupp, waren sie weg: 30 Mülltonnen wurden auf Anweisung von höchster Stelle entsorgt. Foto: © Kadmy - Fotolia.com

Schwupp, waren sie weg: 30 Mülltonnen wurden auf Anweisung von höchster Stelle entsorgt. Foto: © Kadmy – Fotolia.com

Werther (Kaisch). In der vergangenen Woche sind in Werther 30 Mülltonnen von einem neuen Müllwagen geschluckt worden. „Ein technisches Versehen“, beteuern die Verantwortlichen. Doch Recherchen von Kaiserschmarrn, Haller-Kreisblatt-TV und New York Times haben etwas anderes zutage gebracht: „Wir hatten klare Anweisungen von ganz oben“, gab ein Müllfahrer, der anonym bleiben möchte, zu. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums bestätigte auf Nachfrage: „Es stimmt, wir setzen ab sofort konsequent auf Müllvermeidung. Ohne Tonnen kein Müll. Das ist eine einfache Rechnung und ein Prinzip der nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik. Wenn die Tonnen als Nachfrager wegfallen, reguliert sich das Müllaufkommen automatisch.“

Fußbodenheizungen verantwortlich für Erderwärmung

Die Aktion, die in der kommenden Woche bei Leerungen in anderen Altkreisgemeinden wiederholt werden soll, ist Teil eines Handlungskatalogs, der im Rahmen des Weltklimagipfels beschlossen wurde. Ziel ist es, die Erderwärmung auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen. Der Kaiserschmarrn-Redaktion liegt ein geheimes Dokument vor, in dem die dafür notwendigen Maßnahmen erläutert werden. Dabei will man das Problem nun offensichtlich bei der Wurzel packen. Um die rasante Erderwärmung zu stoppen, sollen weltweit bis 2025 alle Fußbodenheizungen in nicht unterkellerten Parterrewohnungen durch herkömmliche Heizkörper ersetzt werden. „Damit wird die direkte Ableitung von Wärmeenergie ins Erdreich verhindert – ein Hauptgrund für die Erderwärmung“, sagte ein Sprecher des Bundesministeriums für Umwelt und Garten. Mit dem Ausbau der Fußbodenheizungen soll zunächst in den einwohnerstarken Ländern Indien, Brasilien und Ghana begonnen werden. Kritik von Umweltverbänden, in diesen Ländern gäbe es keine Fußbodenheizungen, bezeichnete ein Sprecher der Weltklimakonferenz als „kleinkariert“, schließlich müsse man ja irgendwo anfangen.

Mülltonnen anketten

Auch Robert Rohrleger, Gas- und Wasserinstallationsmeister aus Oesterweg und Sprecher der ostwestfälischen Fußbodenheizungsinnung, kritisiert die geplanten Maßnahmen: „Die Abschaffung von Fußbodenheizungen hat eine genauso große Auswirkung auf die Erderwärmung, als würde man Frikadellen in Autowaschanlagen legen“, sagt Rohrleger. Regierungssprecher Seibert hat dies als klar erkennbare Interessenspolitik abgetan und gleichzeitig erklärt, man wolle den Vorschlag aufgreifen und die Klimarelevanz von Frikadellen eingehend prüfen. Seibert ergänzte, der Ausbau von Fußbodenheizungen sei ja nicht die einzige Aktivität zur Klimarettung. Man habe zudem ein ganzes Bündel von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Unter anderem sei ein sofortiges Verbot von Klimakillern geplant. Darunter fallen elek-trische Hornhautfräsen ab einer Drehzahl von 2120 U/min., Dieselmotorbetriebene Hamsterfütterungsanlagen und elektrische Zigarettenanzünder in beigefarbenen Kombis über 76 PS.
Im Altkreis hat derweil die Mülltonenenschutzorganisation Waste Watch zu Protesten aufgerufen. Sie empfiehlt allen Einwohnern, Mülltonnen mit einer 4,20 Meter langen Stahlkette zu sichern, um so ein Verschlucken zuverlässig zu verhindern.

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