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Steinhagen wird Venedig Ostwestfalens

Das Venedig Ostwestfalens: Krukolliere auf dem Canale Golde. Foto: © lazyllama - Fotolia.com

Das Venedig Ostwestfalens: Krukolliere auf dem Canale Golde. Foto: © lazyllama – Fotolia.com

Steinhagen (Kaisch). Während im Steinhagener Rathaus noch kritisch über den Vorschlag Gerhard Goldbeckers diskutiert wird, den Pulverbach im City-Bereich offen zu legen, ist der visionäre CDU-Politiker schon einen Schritt weiter. „Der Pulverbach soll zu einer befahrbaren Wasserstraße werden“, erklärte Goldbecker.
Dem 71-Jährigen schwebt dabei ein Kanal von etwa drei Metern Breite vor, der für Gondeln mit einem Tiefgang von etwa 24 Zentimetern schiffbar sein soll. „Damit schaffen wir eine einmalige touristische Attraktion. Steinhagen wird das Venedig Ostwestfalens“, schwärmt Goldbecker. Auch der Name der neuen Wasserstraße steht bereits fest. Auf seinen etwa 180 Metern soll der Pulverbach zukünftig »Canale Golde« heißen. Er wird vom Rathaus, dem Pallazo dello Claudio Superiore (Palast des Klaus Besser) über den Marktplatz bis zum Kirchplatz führen. Der Bürgermeister selbst darf zukünftig den Titel »Erster Doge der Schnapsstadt« tragen.

»Steinhagener Krukeln« auf dem »Canale Golde«

Steinhagens spirituoser Vergangenheit soll auch das Aussehen der Gondeln Rechnung tragen. „Sie werden in Form und Farbe einer Steinhägerflasche ähneln und bekommen den Namen »Steinhagener Krukeln«“, sagt Goldbecker. Zur Marktzeit sollen nach Vorstellungen des stellvertretenden Bürgermeisters, dem zukünftigen Zweiten Dogen der Schnapsstadt, fahrende Händler ihre Produkte direkt von der »Krukel« feilbieten. Gedacht ist auch dran, zukünftig Hochzeitszeremonien auf dem »Canale Golde« durchzuführen. „Ich will die Badewannenmeisterschaft und das Entenrennen direkt in die Steinhagener City holen“, nennt Goldbecker eine weitere Nutzungsmöglichkeit.
Zudem, so der 71-Jährige, stehe man in Verhandlungen mit der Deutschen Post AG und fügt hinzu: „Natürlich können diese »Krukeln« auch zur Beförderung von Briefen und Paketen eingesetzt werden – sozusagen als Flaschenpost“.

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