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Stadt Halle plant Jurassic Park entlang der A33

Dinosaurier Gehege: Hinter diesen Pallisaden soll der Tyrannosaurus Rex aufwachsen.

Dinosaurier Gehege: Hinter diesen Pallisaden soll der Tyrannosaurus Rex aufwachsen.

Halle (Kaisch). Lange hat es die Stadt Halle geheim gehalten. Doch jetzt ist die Bombe geplatzt. Auf Nachfrage des Kaiserschmarrns hat ein Sprecher des Bauamtes bestätigt, dass entlang der A33-Trasse (siehe Foto) ein Dinosaurier-Gehege entstehen soll. „Ja, es ist wahr. Wir bauen den ersten Jurassic-Park der Welt“, erklärte er. Die Idee war entstanden, nachdem bei Brückenbauarbeiten das komplett erhaltene Ei eines Tyrannosaurus Rex gefunden worden war. In Zusammenarbeit mit dem Genforschungslabor des Künsebecker Unternehmens Baxter ist es nun gelungen, daraus ein Embryo zu klonen.

„In etwa zwei Monaten wird der T-Rex auf eigenen Beinen stehen und dann braucht er Auslauf“, erklärte der Sprecher. Das Waldgebiet entlang der A33-Trasse sei optimal dafür. Vier Meter hohe Palisaden begrenzen den Freiraum des Jungtiers. Die hölzerne Vorrichtung soll aber schon bald stabileren Betonwänden weichen. Immerhin kann ein Tyrannosaurus bis zu 13 Meter lang werden, eine Hüfthöhe von vier Metern und ein Gewicht von bis zu sieben Tonnen erreichen.

© Derrick Neill - Fotolia.com

Auferstanden: Bald wird der T-Rex in Halle heimisch sein. © Derrick Neill – Fotolia.com

„Wir betreten hier absolutes Neuland“, gesteht ein Forscher der biologischen Station Gütersloh/Bielefeld, die das Projekt wissenschaftlich unterstützt und ergänzt: In etwa fünf Monaten werde das Tier sich soweit an seine Umgebung gewöhnt haben, dass es der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. „Wir planen eine Ausstellung beim Fittkefest auf der Ströhen“, sagte Dr. Thomas Kunze von der biologischen Station. Eine schroffe Abfuhr erteilte er hingegen der Anfrage eines Versmolder Fleischherstellers, der sich bereits erkundigt hatte, wann das Tier die Schlachtreife erlangen wird: „Mit uns wird es keine Dino-Kinderwurst und auch keine Rex-Salami geben“, sagte er.

Sicherheitsbedenken der Anwohner, die befürchten, das Tier könne aus dem Gehege entfliehen, wischt Kunze mit einem einzigen Argument vom Tisch: „Keine Sorge. Das ist in den vergangenen 60 Millionen Jahren nicht ein einziges Mal vorgekommen.“

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