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Spedition fordert 15 Meter breite Schneise durch den Tatenhausener Wald

Schloss TatenhausenHalle. Die Firma Nagel hat es vorgemacht und offensichtlich bei Konkurrenten Begehrlichkeiten geweckt. Nach der Klage des Versmolder Unternehmens gegen die einseitige Sperrung der B68 für den Schwerlastverkehr, will jetzt eine Spedition aus dem Münsterland ebenfalls die Gerichte bemühen. Nicht bestätigten Informationen des Kaiserschmarrns zufolge  soll gegen das Fahrverbot im Tatenhausener Wald geklagt werden. Für die Spedition steht der Baumbestand einer direkten Verbindung zwischen Versmold und Halle im Wege. „Es ist ein Unding, dass unsere Fahrzeuge wegen ein paar Bäumen einen großen Bogen fahren müssen“, sagte ein Mitarbeiter des Unternehmens. Etwa 730 Meter Umweg, so haben Logistik-Spezialisten ermittelt, muss jede Lastwagen machen, um ein Ziel in Halle zu erreichen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 30 Liter Diesel pro 100 Kilometer, ergeben sich somit für Hin- und Rückfahrt Zusatzkosten in Höhe von gut 65 Cent. „Das läppert sich“, erklärte der für Tankabrechnungen zuständige Sachbearbeiter der Kreditorenbuchhaltung. Bislang habe man diesen Mehraufwand stillschweigend geschluckt, nun aber sei das Unternehmen dazu nicht mehr bereit. Dem Großspediteur schwebt vor, den Verlauf der Versmolder Straße bereits im Bereich der Einmündung Voßheide (siehe Karte) zu verschwenken und schließlich eine etwa 15 Meter breite Schneise in den Tatenhausener Wald zu schlagen. Bedenken von Umweltverbänden werden mit dem Hinweis aus dem Weg geräumt, dass die geplante Autobahn das betroffene FFH-Gebiet deutlich mehr belasten wird. Um die Existenz der Bechstein-Fledermaus nicht zu gefährden, bieten die Münsteraner an, ausrangierte Kühl-Container kostenlos im Wald zu verteilen und dort artgerechte Fledermausbiotope anzulegen. „Kalt und feucht, das mögen die Biester doch“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens und bezeichnete diese Lösung als Win-win-Situation für alle Beteiligten. „So gelingt es, wirtschaftliche Belange und den Naturschutz unter einen Hut zu bringen. Und auch für die Familien ist diese Lösung ein Gewinn. Denn die Fahrer sind aufgrund des Zeitgewinns am Abend früher daheim“, heißt es.

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