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Sensationell: Loxten reaktiviert fünf Routiniers

Loxten

Vier neue für Loxten: Hacky Patzelt (von links), Ralf Stinhans, Dieter Hölmer und Udo Dieckmann wollen noch einmal in der Oberliga angreifen. Fotos: Haller Kreisblatt

Loxten. Handball-Oberligist SF Loxten hat auf die beiden deftigen Acht-Tore-Schlappen gegen TSG A-H Bielefeld und TuS Volmetal reagiert und personell nachgerüstet. „Wir mussten nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Nils Patzelt, Kevin Dieckmann und Thilo Stinhans sowie Kim Hartings Urlaub, den er kurzfristig um weitere drei Wochen verlängert hat, einfach handeln“, erklärt Trainer Dirk Elschner.

„Uwe, Hacky, Udo  und Stini sind noch immer verdammt gut“

Um dabei der Philosophie, auf Talente aus den eigenen Reihen zu setzen, treu zu bleiben, greift Elschner zu außergewöhnlichen Maßnahmen. „Wir werden einfach die Väter Udo Dieckmannn, Hacky Patzelt, Ralf Stinhans und Uwe Harting reaktivieren“, erklärte Elschner exklusiv im Kaiserschmarrn-Interview. Das Alter spiele dabei keine Rolle. „Ich halte es mit Otto Rehagel. Für mich gibt es keine alten und jungen Spieler, sondern nur gute und schlechte. Und Uwe, Hacky, Udo und Stini sind noch immer verdammt gut“, sagt Elschner nach den ersten Trainingseindrücken.

Abwehrstark: Uwe Harting soll Loxtens Defensive Stabilität geben. Foto: Haller Kreisblatt

Mir nach: Uwe Harting soll in Loxtens Abwehr zeigen, wo’s lang geht. Foto: Haller Kreisblatt

Auch Dieter Hölmer packt ins Rad

Zweifel am Fitness-Zustand der Routiniers – Patzelt feierte jüngst seinen 60. Geburtstag –  wischt Loxtens Coach kategorisch vom Tisch: „Das ist nur eine Frage der Zeit, dann halten sie locker in der Oberliga mit. Die mache ich fit, kein Thema.“ Dann gerät er ins Schwärmen. Es gebe eben in Ostwestfalen nur einen, der annähernd so eine Schelle im rechten Arm habe wie Kevin Dieckmann. „Und das ist sein Vater“, ist sich Elschner sicher. Auch Hacky Patzelt stehe in punkto Antritt und Quirligkeit seinem Sohn Nils in nichts nach. „Und was ein Uwe Harting für die Stabilität unserer Abwehr leisten kann, das muss ich wohl niemandem erklären“, sagt Elschner und ergänzt: Dazu kommt Ralf Stinhans. Mit ihm haben wir endlich wieder einen Linkshänder im Rückraum.“

Weil Harting als gelernter Kreisläufer seinen Sohn im Angriff nicht eins zu eins ersetzen kann, hat ein weiterer Routinier mit Distanzqualitäten fest zugesagt:„Auch Dieter Hölmer, der Vater von Sebastian, will mithelfen, die Klasse zu erhalten“, sagt Elschner stolz.

 

Einzige Bedingung: Keine knielangen Hosen

Wie der Kaiserschmarrn erfahren hat, waren die ersten Eindrücke, die das Quintett in Testspielen hinterlassen hat, durchweg positiv. „Jetzt haben wir auch Spieler, die das Tempo mal rausnehmen können und die Hand auf den Ball halten“, sagt Kotrainer René Mittelberg.  Allerdings soll es bereits zu generationsbedingten Konflikten gekommen sein. Nach Informationen des Kaiserschmarrns weigern sich alle fünf Spieler in modischen knielangen Sporthosen aufzulaufen und plädieren stattdessen für knappe Shorts wie in den 80ern (siehe Fotos). Von einer ersten Krise will Elschner jedoch nichts wissen und betont: „Wir haben in Loxten kein Hosenproblem. Und lassen uns auch keins einreden.“

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