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Rätsel um Ratsboykott geklärt – CDU musste nur mal

Sondersitzung Rat wg. GesamtschuleHalle. Für Aufsehen sorgte die Haller CDU, als sie während der Sondersitzung des Rates vor der Abstimmung über die Haller Gesamtschule die Aula des Schulzentrums verließ. Erst jetzt wurde bekannt, warum es zu dieser völlig unerwarteten Reaktion kam. „Wir mussten mal“, gab ein CDU-Fraktionsmitglied jetzt gegenüber dem Kaiserschmarrn zu und ergänzte: „Mehr nicht, aber auch nicht weniger.“ Wie der Kaiserschmarrn erfahren hat, soll es sich an diesem Abend eher um mehr gehandelt haben.

Der plötzliche Aufbruch war nötig geworden, weil sich insgesamt vier Abgeordnete während einer Rodelpartie am Samstag die Blase verkühlt hatten. Auf der CDU-Veranstaltung unter dem Motto „Wir fahren Schlitten mit den Genossen“ hatte sich die Fraktion auf einer Rodelwiese in Amshausen inhaltlich und emotional auf die Sitzung im Schulzentrum eingestimmt. Die Quittung folgte am Montag. Bereits kurz nach Beginn der Aussprache wurde es in den CDU-Reihen immer unruhiger. Auch verbal: Fraktionschef Hendrik Schaefer schoss ungewöhnlich angriffslustig immer wieder kleine Spitzen in Richtung Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann.

„Ein klares Blasenphänomen“, erklärt Chen Uro Log, Arzt für chinesische Medizin am Klinikum München und ergänzt: „Störungen des Blasen-Meridians sind stets  mit starken nervösen Spannungen und einer Neigung zur Überreaktion verbunden“. Die Blasenreizung und damit die einhergehende energetische Blockierung des Meridians muss während der Sitzung ein solches Verhalten in der CDU-Fraktion  hervorgerufen haben. Kurz vor der anstehenden Abstimmung hatten schließlich mehrere Fraktionsmitglieder ihrem Chef signalisiert: „Nichts geht mehr. Das Maß ist voll.“  Um sich nicht der Peinlichkeit eines kollektiven Toilettengangs auszusetzen, wurde bei Schaefer spontan die Idee geboren, politische Motive für das Verlassen des Saales anzuführen. Geschlossen verließ daraufhin die Fraktion die Aula – lediglich eine Abgeordnete blieb sitzen. Sie hatte als Einzige nicht am samstäglichen Rodeln teilgenommen.

Ganz klar ist, wer die Verantwortung für diesen Eklat zu tragen hat: Die SPD-Fraktion. Ihr war schon im Vorfeld die Unpässlichkeit des politischen Gegners bekannt. Ganz bewusst aber hatten die Genossen die CDU immer weiter mit Pro-Gesamtschul-Gerede in unverantwortlicher Weise provoziert. Ein Mitarbeiter Sven-Georg Adenauers erklärte gegenüber dem Kaiserschmarrn, der Landrat wolle die gesamte SPD-Fraktion wegen fehlender Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse benachbarter Fraktionen verklagen. Fraglich ist, ob so eine Klage eine aufschiebende Wirkung von Toilettengängen nach sich zieht oder  sofortiger Vollzug weiterhin möglich ist.

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