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Olympische Winterspiele 2030 in Katar

Dünen-Abfahrt: So wie dieser Testfahrer sollen 2030 die alpinen Ski-Rennläufer auf Sand hinuntergleiten

Dünen-Abfahrt: So, wie dieser Testfahrer, sollen 2030 die alpinen Ski-Rennläufer auf Sand ins Tal  hinuntergleiten. © urosr – Fotolia.com

Foto: © urosr – Fotolia.com

Doha (Kaisch). Die Handball-Weltmeisterschaft in Katar ist gespielt. Derzeit sorgt die Fußball-WM, die 2022 im Emirat ausgetragen werden soll, für heftige Diskussionen. Doch die Scheichs haben bereits neue Ziele ins Visier genommen. „Die Olympischen Winterspiele 2030 sollen in Katar stattfinden“, erklärte Scheichtumssprecher Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah der verblüfften Weltöffentlichkeit.

Der Plan ist ambitioniert. „Noch nie haben Winterspiele auf der arabischen Halbinsel stattgefunden“,sagt Hadschi Halef Omar und fügt hinzu: „Und das nur, weil wir keinen Schnee haben.“ Daran, so lässt er verlauten, solle und könne sich auch nichts ändern. Geplant ist vielmehr, die alpinen und nordischen Wettbewerbe auf Sand auszutragen. „Der feinkörnige Wüstensand hat eine ähnliche Struktur wie Schnee“, sagt Hadschi… Die alpinen Rennen sollen daher in den Sanddünen im Südosten des Landes ausgetragen werden. Dazu wird die Dünenlandschaft um etwa 500 Meter künstlich erhöht und mit Sesselliften ausgestattet werden.

Die Langlaufwettbewerbe hingegen finden direkt in der Ebene vor den Toren der Hauptstadt Doha statt. Schon jetzt wird ein riesiges Gebiet für die geplanten Sandloipen präpariert. Allerdings muss der Sand für die Biathlonwettbewerbe an den Schießständen künstlich gekühlt werden. „Beim Liegendschießen drohen sonst Verbrennungen zweiten Grades“, erklärt Hadschi.

Geplant ist auch, die Rennanzüge der Lang- und Abfahrtsläufer sowie der Skispringer mit hitzebeständigem Material zu beschichten. Die Gefahr von Brandblasen wäre sonst bei Stürzen zu groß.

Rodel- und Bobwettbewerbe in geschlossener Kühlröhre

Ungelöst ist derzeit noch die Frage, wo und wie die Rodel- und Bobwettbewerbe augetragen werden sollen. In einem ersten Entwurf plant das IOC eine komplett geschlossene Kühlröhre in der Dünenlandschaft der alpinen Wettbewerbe zu verlegen. „Man sieht dann nur noch den Start sowie den Zieleinlauf “, erklärte ein IOC-Sprecher. Die Zeit der Röhrenpassage könne dann komplett für Werbeblöcke genutzt werden. „Eine gute Lösung“, findet das IOC. Letztlich zähle ja doch nur, was hinten rauskommt.

Was die Hallenwettbewerbe angeht, gibt es ohnehin keine Probleme. Bereits jetzt existiert im Stadtzentrum von Doha eine Eisporthalle. Weitere zwei sollen bis 2030 aus dem Wüstensand gestampft werden.

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