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Meteorologe warnt: Ice Bucket Challenge gefährdet das Klima

© crystaleyemedia - Fotolia.com

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Herbstwetter im August, mit Temperaturen unter zehn Grad. „Das ist kein Zufall“, sagt Dr. Frank Donner von der Wetterwarte Bochum. Er macht vielmehr die ausufernde Ice Bucket Challenge für die Kapriolen des Klimas verantwortlich. „Wir bewegen uns mit potenzierter Geschwindigkeit auf eine Eiszeit zu“, behauptet der Meteorologe und rechnet vor: „Bei der Eiswasser Challenge nominiert jeder Teilnehmer weitere drei Personen. Bereits nach 15 Durchgängen sind das 3 hoch 15, also etwa 15 Millionen Menschen, die sich einen Kübel mit mindestens zehn Litern Eiswasser über den Kopf schütten.“ Nach seinen Schätzungen sind so allein in Deutschland inzwischen mehr als 235 Millionen Liter Eiswasser vergossen worden. „ Ein unvorstellbares Kältevolumen, das selbstverständlich nicht mehr klimaneutral ist“, so der Experte. Vielmehr strahle diese Masse eiskalten Wassers in die Atmosphäre ab und bilde eine Kälteglocke über Deutschland. „Das ist etwa so, als wenn Sie das Gefrierfach ihres Kühlschrankes offenstehen lassen. Zunächst vereisen die Ränder, und mit der Zeit friert das Fach komplett zu. Diese Entwicklung hat in Deutschland längst begonnen“, sagt Donner. Es sei nur noch eine Frage von Wochen, bis das Land von einer dicken Eisschicht überzogen werde.

Er rät, zum Schutz des Klimas sofort die unsägliche Eiswasser-Praktik zu stoppen. Gleichzeitig hat Dr. Donner die Warmduscher-Challenge ausgerufen: „Nur wenn ab sofort alle Deutschen täglich bei offenem Fenster mindestens 6,5 Minuten unter der heißen Brause stehen, kann die Eiszeit noch abgewendet werden“, vermutet der Meteorologe.

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