Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Website. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. OK

. .

Schmuckatelier Marion Flethe WerbeFeld

Immer mehr Fans beenden ihre Nationalmannschaftskarriere

Kaiserschmarrn quadratischPhilipp Lahm will nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen. Ein schwerer Schlag für Fußball-Deutschland. Doch es kommt noch viel schlimmer. Drei von vier deutschen Fußballanhängern wollen es dem Kapitän gleich tun und ihre Fankarriere beenden. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratoast ergeben,

„Ich war schon 2006 dabei,  habe auf den Fanmeilen die Weltmeisterschaft in Südafrika erlebt.  Jetzt bin ich Weltmeister geworden. Mehr geht nicht. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, sagt Jens Schablonski aus Versmold und entfernt den schwarz-rot-goldenen Schmuck von den Außenspiegeln seines Opel Corsa. Wie dem 36-Jährigen geht es vielen Fans. „Ich möchte einfach wieder mehr Zeit für die Familie haben“, erklärt Sandra Schönberg aus Steinhagen und fügt hinzu: „Die letzten vier Wochen waren schön, aber eben  auch sehr anstrengend.“

Viele Fußballanhänger wollen sich daher zukünftig ganz auf die Bundesliga konzentrieren. „Mit zunehmendem Alter fällt mir der Spagat zwischen Verein und Nationalmannschaft zunehmend schwerer“, beschreibt der Haller Olaf  Rehbein, was viele empfinden und erklärt:  „Ich bin Schalker, schon immer. Jahrelang habe ich das alle zwei Jahre für ein paar Wochen hinten an gestellt und in dieser Zeit Bayern-Spielern, ja sogar den Zecken von Lüdenscheid Süd zugejubelt. Jetz reichts.  Ich will einfach keine Kompromisse mehr eingehen müssen.“

Schon werden in Tauschbörsen und Online-Aktionen Deutschland-Trikots und -Fahnen zu Spottpreisen angeboten. Der DFB hat sofort reagiert. Wie ein Sprecher mitteilte, will man sich intensiv um die Fanausbildung bemühen. Deutschlandweit sollen Leistungszentren für den Ultra-Nachwuchs eingerichtet werden. Auch Kooperationen mit Kindergärten seien geplant. „Die Kleinen können hier früh lernen, mit Bobby Cars Autokorsos zu bilden oder ganz spontan im Stuhlkreis den »Gaucho-Gang« aufzuführen. Wir fordern außerdem, »Humba, humba täterä« und »So ein Tag, so wunderschön wie heute« in den offiziellen Lernplan für Grundschulen aufzunehmen“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme des DFB. Für die EM 2016 allerdings kommen diese Maßnahmen zu spät. In den Großstädten muss deshalb mit leeren Fanmeilen gerechnet werden.

Keine Kommentare bis jetzt

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Sie können folgende Tags nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>