Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Website. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. OK

. .

Schmuckatelier Marion Flethe WerbeFeld

»Haller Herz« bekommt Gesellschaft: Am Bahnhof entsteht Leichtgewerbegebiet »Haller Schoß«

Neues Leichtgewerbegebiet: Hier soll der »Haller Schoß« entstehen.

Neues Leichtgewerbegebiet: Hier soll der »Haller Schoß« entstehen.

Halle (Kaisch). Die Erweiterung des Ravenna-Parks scheint bereits beschlossene Sache, weitere Gewerbegebiete auf Haller Stadtgebiet stehen auf der Wunschliste der Verwaltung. Jetzt liegen dem Kaiserschmarrn vertrauliche Dokumente vor, aus denen hervorgeht, dass direkt am Haller Bahnhof nach Plänen der Stadt neues Gewerbe angesiedelt werden soll und zwar leichtes. »Leichtgewerbegebiet Haller Schoß«  unter diesem Arbeitstitel versuchen die Verantwortlichen entsprechende Investoren an den Haller Bahnhof zu locken. „Gewerbe ist Gewerbe. Egal, ob leicht oder schwer“, erklärte ein Sprecher der Stadt. Die hatte vor kurzem vorsorglich das Bahnhofsgebäude erworben, um die Ansiedlung von Spielhallen zu verhindern. Der »Haller Schoß« mit seinem leichten Gewerbe sei auch ein Ausgleich zu den betonlastigen und schweren Projekten A33 und Ravenna-Park, erklärte der Sprecher und fügte hinzu: „Hier entsteht zukünftig die Spielwiese von Halle. Ein Ort der Freude und des Austauschs.“

Gegenwind kommt von den politischen Parteien, die das Projekt nur unter gewissen Voraussetzungen unterstützen wollen. So fordert die Senioren-Union Barrierefreiheit für alle Räumlichkeiten und zudem die Ansiedlung mobiler Dienstleistungen. Die UWG empfielt, die Dienste im »Haller Schoß« in den Vergünstigungskatalog des Haller Stadtpasses aufzunehmen. Die SPD will eine Männerquote unter den Beschäftigten am Bahnhof einführen. Unterstützung erhält sie dabei von der Gleichstellungsstelle der Stadt. Die STU will den Plänen nur dann zustimmen, wenn Schallschutzmaßnahmen gewährleisten, dass kein Verkehrslärm  die Anwohner erreicht. Die Grünen-Fraktion setzt sich für insektenverträgliches Rotlicht im Viertel ein. Die FDP hat keinerlei Bedingungen gestellt, sondern lediglich angefragt, wann der Bauausschuss die fertiggestellten Betriebe besichtigt.

Bis zum Sommer sollen die Räumlichkeiten in einen entsprechenden Zustand versetzt werden, spätestens dann wird die Leichtgewerbesteuer vom »Haller Schoß« direkt ins Stadsäckel fließen.

Keine Kommentare bis jetzt

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Sie können folgende Tags nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>