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Geheime Fracking-Bohrungen in Halle

Foto-2Schulferien und Fußball-WM – eine bessere Zeit gibt es nicht, um still, heimlich und leise unpopuläre Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Das aber, was jetzt im Haller Süden geschieht, ist der Gipfel der Dreistigkeit. Gerade hatte das Bundesumweltministerium versichert, bis 2021 werde es „kein Fracking im Schiefer- und Kohleflözgas“ geben, da wird diese Aussage in Halle bereits ad absurdum geführt. Wie der Kaiserschmarrn exklusiv recherchiert hat, finden unter dem Deckmäntelchen des Autobahnbrückenbaus überall an der Trasse der A33 Fracking-Probebohrungen statt. Entsprechende Fotos zeigen eindeutig, wie aus hohen Türmen gewaltige Bohrer tief in das ostwestfälische Erdreich dringen, während wenige Meter weiter bereits Rohrleitungen für den Abtransport des geförderten Gases bereitliegen. Foto-3

 

„Die Bohrungen stehen nicht im Widerspruch zu den Erklärungen des Bundesumweltministeriums. Dort wurde explizit nur Fracking im Schiefer- und Kohleflözgas ausgeschlossen. Hier in Ostwestfalen aber handelt es sich um in Kuhfladen eingeschlossene Gase, die in etwa 15 Meter Tiefe ruhen und das Resultat Jahrtausende alter Viewirtschaft sind“, erklärte ein Sprecher des kanadischen Bohrunternehmens. Verantwortliche der Stadt Halle waren zu keiner Stellungnahme bereit. Ein Sprecher teilte lediglich mit: „Wir lassen uns doch durch unterirdische Kuhfladen nicht die WM-Stimmung vermiesen.“

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