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FIFA kündigt unangemeldete Korruptionsproben an

Bald nicht mehr möglich: Die Ärmelsaumtechnik verhindert geheime Geldübergaben. Foto: flyinger - Fotolia.com

Bald nicht mehr möglich: Die Ärmelsaumtechnik verhindert geheime Geldübergaben. Foto: © flyinger – Fotolia.com

 

 

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Altkreis Halle/Zürich (kaisch). Der Boss des Weltfußball-Verbandes (FIFA), Sepp Blatter, hatte nach der Verhaftung von sieben FIFA-Offiziellen umfangreiche Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung angekündigt und nun Wort gehalten. Dem Kaiserschmarrn liegt ein internes Dokument vor, in dem die Eckpunkte dieses Programms skizziert werden:

1) Ab sofort führt der Weltfußball-Verband nach dem Vorbild der Dopingproben in der Leichtathletik und im Schwimmen unangemeldete Korruptionsproben durch. FIFA-Offizielle müssen demnach 24 Stunden am Tag damit rechnen, dass sie unangemeldet mit Korruptionsversuchen konfrontiert werden. Sollte ein Offizieller bei diesen inszenierten Geldübergaben den Umschlag annehmen und eine zwei Jahre später durchgeführte B-Probe das gleiche Ergebnis erbringen, wird der Funktionär anschließend automatisch für 14 Tage von allen offiziellen Funktionen im Verband freigestellt.

2) FIFA-Kongresse dürfen nur noch in Hotels stattfinden, in denen es nicht möglich ist, Briefumschläge, Banknoten oder Schecks unter der Tür durchzuschieben. Die Toleranzgrenze für den Raum zwischen Tür und Teppich liegt bei 0,01 Millimeter.

3) Nach dem Vorbild der Torlinientechnik, die dem Schiedsrichter signalisiert, wenn ein Ball die Linie komplett überschritten hat, soll bei allen zukünftigen FIFA-Kongressen die sogenannte Ärmelsaumtechnik zum Einsatz kommen. Ein Infrarotsender im Saum der offiziellen FIFA-Jacketts schlägt bei der Ethik-Kommission Alarm, falls sich eine Banknote dem Sender auf 20 Zentimeter nähert. Gleichzeitig werden alle Innentaschen der FIFA-Jacketts vernäht, so dass es zukünftig nicht mehr möglich sein wird, hier Briefumschläge heimlich verschwinden zu lassen.

4) Abstand genommen hat man hingegen von der Einführung des Freistoßsprays bei FIFA-Sitzungen. Ursprünglich geplant war, durch klare Markierungen den Abstand zwischen korruptionsverdächtigen Delegierten und Sepp Blatter auf acht Meter zu beschränken. Der Praxistest beim FIFA-Kongress in Zürich allerdings hat ergeben, dass bereits nach einer Stunde die Menge an Spray verbraucht worden war, die für die gesamte vergangene Weltmeisterschaft gereicht hatte. Acht betagte Delegierte waren auf dem geschmierten Untergrund ausgeglitten und hatten sich Oberschenkelhalsbrüche zugezogen.

Flankierend zu diesen Maßnahmen soll der Etat für das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit der FIFA verdreifacht werden. Dabei geht es besonders um das Gehalt der Pressesprecher. Ihnen, so heißt es in dem Dokument, würde ein Schmerzensgeld zustehen, da sie derzeit in Talkshows und Diskussionsrunden standhaft vertreten müssten, die FIFA sei eine wohltätige Organisation und ihr Chef über alle Zweifel der Redlichkeit erhaben.

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