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Endlich: Satz des Pythagoras wird einfacher

Endlich wird es leichter. © Picture-Factory – Fotolia.com

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Generationen von  Schülern haben ihn verflucht. Jetzt soll er endlich einfacher werden. Auf ihrer Jahreskonferenz in Minsk hat die International Mathematical Union (IMU) beschlossen, den Satz des Pythagoras zu vereinfachen. „Die Summe der Kathetenquadrate ist gleich dem Hypothenusenquadrat oder a²+b²=c² – das auszurechnen hatte man zu Zeiten Pythagoras noch Muße und Geduld, in unserer schnelllebigen Zeit sind solche unhandlichen Formeln jedoch völlig unangebracht“, erklärt der Sprecher der IMU, der Russe Prof. Alexej Binomov.

Nach Angaben der IMU soll der Satz des Pythagoras daher künftig lauten a+b=c. „Wir haben diese sperrigen Quadrate einfach entfernt. Denn sie machten fast immer die Anwendung der Wurzelfunktion notwendig, was zu völlig krummen Resultaten mit vielen Kommastellen führte. Einfach unpraktisch und eine enorme Zeitverschwendung“, findet Binomov. Durch die neue schlanke Pythagoras-Gleichung können Schüler künftig Seitenlängen von Dreiecken ohne Probleme im Kopf berechnen. Auch eine Voraussetzung wurde gleich mitkassiert. „Pythagoras hatte festgelegt, dass seine Gleichung nur für rechtwinklige Dreieckskonstruktionen gelten soll. Das aber widerspricht der EU-Norm, die die Gleichbehandlung von geometrischen Formen garantiert. Wir haben sie deshalb gestrichen“, erklärt Binomov.

Nach Schätzungen der IMU sparen Schüler und Lehrer zukünftig in manchen Schuljahren bis zu 35 Prozent Rechenzeit. „Wir werden das genau beobachten und analysieren, bevor wir das nächste Projekt angehen. Denn die Binomischen Formeln sind uns ebenfalls ein Dorn im Auge. (a+b)² = a²+2ab+b² – das ist einfach antiquiert, da müssen wir ran“, sagt Binomov. Für Einwände von renommierten Mathematikern, durch diese Vereinfachungen gehe der Mathematik ein Stück Exaktheit verloren, hat Binomov keinerlei Verständnis. „Das sind doch nur Bedenken von ewig Gestrigen. Den Herren muss doch klar sein, dass sich seit Pythagoras Zeiten vor über 2500 Jahren auch die mathematische Welt weitergedreht hat.“

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