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Elec-Bakterien im Stromnetz der TWO

Herausforderung: TWO auf der Suche nach der Quelle für Elec-Bakterien im Stromnetz. Foto: HK

Herausforderung: TWO auf der Suche nach der Quelle für Elec-Bakterien im Stromnetz. Foto: HK

Halle (Kaisch). Kaum sind die Coli-Bakterien aus dem Haller Trinkwasser verschwunden, stehen die Technischen Werke Osning (TWO) bereits vor dem nächsten Problem. In mehreren Steckdosen im Altkreis sowie einer Hochspannungsleitung zwischen Hörste und Hesseln wurden sogenannte Elec-Bakterien (Enterohämorrhagische Electricia Coli) gefunden.

Mehrere Männer hatten in den vergangenen Tagen nach einer elektrischen Rasur über ungewöhnliche Hautreizungen berichtet. In den gleichen Wohnungen waren nach dem Fönen auf der Kopfhaut vereinzelt juckende Ekzeme aufgetreten. „Electricia Coli treten in unseren Breiten nur sehr selten auf. Ursache für ihre plötzliche Vermehrung können Spannungsschwankungen beziehungsweise länger nicht genutzte Steckdosen sein“, erklärte ein Sprecher des eingeschalteten Gütersloher Gesundheitsamtes. Kommen die Bakterien in Kontakt mit der menschlichen Haut, lösen sie Hautreizungen aus. Gelangen sie etwa über elektrische Zahnbürsten in den Verdauungstrakt kann es auch zu schweren Durchfällen kommen.

Die Experten raten daher, in den kommenden Tagen Elektrogeräte wie Rasierer, Föns oder elektrische Zahnbürsten vor dem Gebrauch zunächst mehrere Minuten im Leerlauf zu betreiben. „Dadurch sterben die Bakterien, die nur in einem bestimmten Spannungsmillieu oder in einem lebendigen Organismus überlebensfähig sind, ab“, erklärt Dr. Uwe Willter vom Kreisgesundheitsamt.

Die TWO hat derweil damit begonnen ihr Stromnetz mit Starkstromstößen durchzuspülen. Als vorbeugende Maßnahme und zur Verhinderung einer Elec-Epedemie haben sich auch die Versorgungsbetriebe der benachbarten Städte und Gemeinden dieser Maßnahme angeschlossen. Dabei kann es gelegentlich zu leichten Stromschlägen kommen, die jedoch in den meisten Fällen (51 Prozent)  nicht gesundheitsbedrohlich sind“, erklärte ein Sprecher. Zur Sicherheit aber rät die TWO, sich in den nächsten drei Tagen nicht mehr als 52 Meter einer Stromquelle zu nähern.

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