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Versmold – Der Kaiserschmarrn http://der-kaiserschmarrn.com Satirisches aus dem Altkreis Halle Fri, 17 Nov 2017 09:36:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.9 Nach Pokémon kommt jetzt FIFA Go http://der-kaiserschmarrn.com/nach-pokemon-kommt-jetzt-fifa-go/ http://der-kaiserschmarrn.com/nach-pokemon-kommt-jetzt-fifa-go/#respond Sat, 23 Jul 2016 13:18:58 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1902 Altkreis Halle (Kaisch). Gut 170 meist männliche Jugendliche tummeln sich auf dem Sportplatz in Oesterweg. Tummeln ist dabei eigentlich das falsche Wort: Die einen sprinten über den Platz, andere springen, scheinbar einem plötzlich Impuls folgend, in die Luft und schnellen dabei ruckartig mit dem Kopf nach vorn. Immer wieder treten die Kids nach unsichtbaren Gegenständen. In der Platzmitte rutscht ein etwa Zwölfjähriger mit lang ausgestreckten Beinen über den Rasen, ein anderer, nur wenige Meter weiter ist in einen Streit mit einem unsichtbaren Gegenüber verstrickt, während ein kleiner korpulenter Siebenjähriger an ihm jubelnd auf Knien vorbeigleitet. Alle haben eines gemeinsam: Sie

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Pokémon Go ist out: Jetzt kommt Fifa Go. Foto: © lumenphotos - Fotolia.com

Pokémon Go ist out: Jetzt kommt Fifa Go. Foto: © lumenphotos – Fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Gut 170 meist männliche Jugendliche tummeln sich auf dem Sportplatz in Oesterweg. Tummeln ist dabei eigentlich das falsche Wort: Die einen sprinten über den Platz, andere springen, scheinbar einem plötzlich Impuls folgend, in die Luft und schnellen dabei ruckartig mit dem Kopf nach vorn. Immer wieder treten die Kids nach unsichtbaren Gegenständen. In der Platzmitte rutscht ein etwa Zwölfjähriger mit lang ausgestreckten Beinen über den Rasen, ein anderer, nur wenige Meter weiter ist in einen Streit mit einem unsichtbaren Gegenüber verstrickt, während ein kleiner korpulenter Siebenjähriger an ihm jubelnd auf Knien vorbeigleitet. Alle haben eines gemeinsam: Sie starren auf ihr Smartphone und spielen FIFA Go.

„Pokémon ist out. FIFA Go ist jetzt geilofaxomat“

Gerade eine Woche ist Pokémon Go in Deutschland auf dem Markt, da ist das neue Augmented-Realty-Spiel schon wieder veraltet. „Pokémon ist out. FIFA Go ist jetzt geilofaxomat. Voll episch“, sagt Ben (14) aus Halle. Wie die anderen auf der Hesselsportanlage, hat auch er sich die neue App FIFA Go heruntergeladen und spielt nun in einer realen Umgebung Bundesliga- und internationale Spiele nach. Mit der Outdoor-Version seiner Fußball-FIFA-Reihe hat der Hersteller AE Sports offensichtlich einen Coup gelandet.

Boateng getunnelt

„Das ist ist voll krass real. Ich spiele mit Ronaldo und Messi in einer Mannschaft und habe gerade Boateng getunnelt“, sagt der zwolfjährige Niklas aus Hesselteich, ohne den Blick von seinem Handy zu nehmen. Auch er hat wie alle anderen um beide Fußgelenke sowie um den Kopf ein Band mit roten Punkten geschnallt. „Die Punkte sind GPS-Empfänger, mit deren Hilfe die App die genaue Position von Kopf und Fuß ermittelt. Aus den Bewegungsdaten kann das Programm errechnen, auf welche Art und Weise die Spieler einen imaginären Ball treffen und anschließend auch die Flugbahn des Spielgerätes exakt abbilden.
Auf seinem Smartphone erlebt sich der Spieler so eingebunden in die Realität eines Fußballspiels und zusammen mit seinen Idolen feiert er Erfolge und muss Niederlagen wegstecken“, erklärt AE-Produktmanager Fred Skybroker sichtlich begeistert.
Fred Wecker, Platzwart in Oesterweg, ist indes erschüttert: „Fußball hat doch nicht umsonst den Ball im Wort. Ich sehe hier keinen, sondern nur völlig durchgeknallte Kids, die wie die Bekloppten durcheinanderrennen und mir den Platz kaputt machen“, sagt er und schüttelt den Kopf. Dann springt er hoch, weil der siebenjährige Sven aus Versmold in Kamikazestil und mit gestreckten Beinen seine Schienbeine ins Visier genommen hatte. „Sorry, aber der Italiener war durch. Und wir führen 1:0. Es ist schließlich das WM-Endspiel. Da musste ich die Notbremse ziehen“, erklärt er und breitet entschuldigend seine Arme aus.

13-Jähriger steht seit eineinhalb Tagen regungslos im Strafraum

„Ich sag’s ja, völlig durchgeknallt“, murmelt Wecker und fasst sich an die Wade, die Sven offensichtlich doch touchiert hatte. „Verletzungen kommen vor“, gibt Skybroker zu und fügt erklärend an: „Die Jungs sind einfach so in ihrem Spiel, dass sie alles um sich herum vergessen.“
Wie der Kaiserschmarrn erfahren hat, sind erst gestern in Werther zwei 15-Jährige bei vollem Sprint mit den Köpfen aneinandergerasselt, im Krankhaus Halle werden verstärkt schwere Verbrennungen registriert, weil Jugendliche im Torjubel mit den Knien über den Kunstrasen rutschen und in Hesseln steht seit eineinhalb Tagen ein 13-Jähriger regungslos und breitbeinig in Ronaldo-Pose im Strafraum, starrt auf sein Smartphone, dessen Akku leer ist und wartet, dass der Schiedsrichter endlich den Elfmeter freigibt. Vergeblich haben Eltern, Freunde und die Freiwillige Feuerwehr bereits versucht ihn davon zu überzeugen, endlich nach Hause zu gehen.
„Das muss verboten werden“, sagt Fred Wecker, macht einen Schritt auf das Spielfeld – und geht nur wenige Sekunden später mit einem Schmerzenslaut zu Boden. „Der Italiener – er war wieder durch“, sagt Sven, während Wecker sich nun stöhnend das rechte Schienbein hält und ergänzt mit zum Jubel hochgerissenen Armen: „Aber jetzt haben wir den fünften Stern.“

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Abiturienten im Feierstress http://der-kaiserschmarrn.com/abiturienten-im-feierstress/ http://der-kaiserschmarrn.com/abiturienten-im-feierstress/#respond Sat, 09 Jul 2016 13:05:18 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1907 Altkreis Halle (Kaisch). Abiturienten stehen unter einem ungeheuren Stress. Das hat eine Studie der AOK ergeben. Demnach befällt 85 Prozent aller Absolventen nach Abschluss von Prüfung und Feierlichkeiten eine mindestens zwei Monate andauernde Lethargie. Das soll sich nun ändern. Die Konferenz der weiterführenden Schulen im Altkreis Halle (KwSiAH) hat jetzt auf ihrer turnusmäßigen Sitzung einschneidende Änderungen beschlossen, um die Reifeprüflinge zu entlasten. „Es kann nicht sein, dass Abiturienten, während sie sich auf die wichtigsten Ereignisse ihrer Schullaufbahn vorbereiten – die Mottowoche, den Chaostag und den Abschlussball –, auch noch mit Lernen beschäftigen müssen“, erklärte KwSiAH-Sprecher Dr. Rüdiger Petermann. So sollen

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Kommen aus dem Feiern nicht mehr heraus: Schulabgängerinnen in Deutschland. Foto: © Christian Schwier - Fotolia.com

Kommen aus dem Feiern nicht mehr heraus: Schulabgängerinnen in Deutschland. Foto: © Christian Schwier – Fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Abiturienten stehen unter einem ungeheuren Stress. Das hat eine Studie der AOK ergeben. Demnach befällt 85 Prozent aller Absolventen nach Abschluss von Prüfung und Feierlichkeiten eine mindestens zwei Monate andauernde Lethargie. Das soll sich nun ändern. Die Konferenz der weiterführenden Schulen im Altkreis Halle (KwSiAH) hat jetzt auf ihrer turnusmäßigen Sitzung einschneidende Änderungen beschlossen, um die Reifeprüflinge zu entlasten.

„Es kann nicht sein, dass Abiturienten, während sie sich auf die wichtigsten Ereignisse ihrer Schullaufbahn vorbereiten – die Mottowoche, den Chaostag und den Abschlussball –, auch noch mit Lernen beschäftigen müssen“, erklärte KwSiAH-Sprecher Dr. Rüdiger Petermann. So sollen bereits 2018 Abschluss und Feier entkoppelt werden. „Die Prüfungen werden dann ein Jahr nach den Feierlichkeiten stattfinden“, erläutert er den Plan. So müssen Eltern und Schüler im Feierstress nicht auch noch Rücksicht auf schulische Belange nehmen. Auch Schüler, die ihr Abitur nicht bestehen und sich dadurch die Feierlaune vermiesen ließen, können so zukünftig unbeschwert auf die Pauke hauen.

Half-On-The-Way-Party

Verbessert werden soll zudem die Vorbereitung auf die Abschlussfeierlichkeiten. „Die Lücke, die zwischen Einschulungszeremonie auf der weiterführenden Schule und der Abschlussfeier klafft, ist einfach zu groß“, sagt Petermann und schlägt daher vor, kleinere Zwischenstationen einzurichten, an denen sich die Schüler, aber auch Eltern und Lehrer in der Planung und Durchführung von Festen erproben können. Künftig sollen First-Quarter-Party, Half-On-The-Way-Party und Last-Quarter-Party ebenso zur Schullaufbahn gehören wie der Abschlussball. Kritikern, die argumentieren, das ewige Feiern würde einem effektiven Lernen entgegenstehen, entgegnet der KwSiAH-Sprecher: „Ich denke, wir haben klare Prioritäten gesetzt. Außerdem sollten die dazugehörigen Mottowochen den jeweiligen Lernstoff aufgreifen. Beispielsweise könnten sich Achtklässler bei ihrer Half-on-the-way-Party unter dem Motto »Graphen und Nullstellen« oder »Mitochondrien und Chloroplasten« verkleiden. Und sollten sich dennoch am Ende größere Lernlücken auftun, kann man ja die Zeit zwischen Abschlussfeier und Prüfung einfach um ein Jahr verlängern.“

Einige Schulen, darunter auch das Kreisgymnasium in Halle, haben den Bereich Abiturfeiermanagement bereits in eine schulunabhängige Gesellschaft ausgegliedert. Die neu gegründete »Feierbiest-GmbH«, deren Geschäftsführung stets Schüler des 12. Jahrgangs übernehmen, ist für Planung und Marketing aller Feierlichkeiten zuständig. Das KGH plant zudem eine enge Kooperation mit dem Berufskolleg. „Hier finden wir in den Bereichen Textilwirtschaft und Friseurhandwerk die nötigen Experten, die uns in Fragen exklusiven Kleidungsstils sowie extravaganten Kopfschmuckes beraten“, erklärt Ben Bredow, geschäftsführender Vorsitzender der Feierbiest GmbH.

Kapital-Feierversicherung schon in der Schwangerschaft

Bredow empfiehlt künftigen Eltern, bereits in der Schwangerschaft eine Kapital-Feierversicherung für die Kinder abzuschließen: „Nach unseren Erfahrungen der vergangenen Jahrgänge kommen für Abiball einschließlich Mottowoche, Sponsorenpartys und Abschlussfahrten etwa 2750 Euro auf jeden Absolventen zu. Wenn sie im vierten Schwangerschaftsmonat mit einen Sparplan beginnen, können Sie diese Summe schon mit einem monatlichen Beitrag von 13 Euro ansparen. Die Feierbiest-GmbH empfiehlt dabei das hauseigene Party-Plus-Paket mit Rückzahlungsgarantie im Krankheitsfall, unbürokratischer Schadensregulierung für mutwillig zerstörte Schuleinrichtung während des Chaostages sowie All-Inclusive-Verpflegung bei einer möglichen Übernachtung in der Ausnüchterungszelle.“

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Wildpinkeln ist manchmal doch erlaubt http://der-kaiserschmarrn.com/wildpinkeln-ist-manchmal-doch-erlaubt/ http://der-kaiserschmarrn.com/wildpinkeln-ist-manchmal-doch-erlaubt/#respond Mon, 07 Mar 2016 10:14:00 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1858 Zum Vorfall beim Versmolder Sankt-Petri-Markt, bei dem ein Sicherheitsunternehmen zehn Euro Reinigungsgeld für Wildpinkler auf dem Gelände des Jibi-Marktes erhoben hat, erreichte die Kaiserschmarrn-Redaktion ein Leserbrief des Versmolder Rechtsanwaltes Dr. Jürgen Richtmann. Mit Verwunderung habe ich den Artikel über die Vorkommnisse während des Sankt-Petri-Marktes gelesen. Dazu möchte ich als Fachanwalt für Rechtspissenschaft dezidiert Stellung nehmen. Die in dem Bericht geäußerte Behauptung, Wildpinkeln sei stets eine Ordnungswidrigkeit, ist nicht haltbar. Vielmehr ist in jedem Einzelfall eine genaue Einzelstrahlprüfung notwendig. Wie beim Diebstahl, bei dem die Gesetzgebung den Tatbestand des Mundraubes bewusst von dem zum Zwecke der Bereicherung ausgeübten Raub differenziert, unterscheidet

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Notdurft verrichten: In der Not darf auch an Wände gepinkelt werden. Foto: © Ezume Images - Fotolia.com

Notdurft verrichten: Ist die Not zu groß, darf auch an Wände gepinkelt werden. Foto: © Ezume Images – Fotolia.com

Zum Vorfall beim Versmolder Sankt-Petri-Markt, bei dem ein Sicherheitsunternehmen zehn Euro Reinigungsgeld für Wildpinkler auf dem Gelände des Jibi-Marktes erhoben hat, erreichte die Kaiserschmarrn-Redaktion ein Leserbrief des Versmolder Rechtsanwaltes Dr. Jürgen Richtmann.

Mit Verwunderung habe ich den Artikel über die Vorkommnisse während des Sankt-Petri-Marktes gelesen. Dazu möchte ich als Fachanwalt für Rechtspissenschaft dezidiert Stellung nehmen. Die in dem Bericht geäußerte Behauptung, Wildpinkeln sei stets eine Ordnungswidrigkeit, ist nicht haltbar. Vielmehr ist in jedem Einzelfall eine genaue Einzelstrahlprüfung notwendig. Wie beim Diebstahl, bei dem die Gesetzgebung den Tatbestand des Mundraubes bewusst von dem zum Zwecke der Bereicherung ausgeübten Raub differenziert, unterscheidet man auch beim Pinkeln zwischen notwendiger und mutwilliger Absonderung. Erstere gilt als sogenannte Notdurft, bei der, wie bereits der Name sagt, man in der Not darf.

Bei wirklicher Notdurft darf man

Das Sicherheitsunternehmen stand mithin in der gesetzlichen Verpflichtung, vor dem Verhängen von Bußgeldern zwischen Mutwillen und wirklicher Not zu unterscheiden. Die Unterlassung dieser Prüfung, beispielsweise durch vorsichtigen Druck auf die Blasengegend oder der Bespielung mit Wassergeräuschen, ist eine Verletzung im Sinne der Toilettenfürsorgepflicht und wirkt nach Paragraf 293, Absatz 1, der preußisch-königlichen WC-Verordnung rückwirkend strafbefreiend für den Wildpinkler.
Darüber hinaus ist es grundsätzlich nicht zulässig, umweltschädigende Handlungen mit einem Pauschalbußgeld zu belegen. Vielmehr sieht die Umweltverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vor, dass umweltverschmutzende Maßnahmen stets nach Höhe ihres Gefährdungsgrades zu ahnden sind. Beim Wildpinkeln sind für die Einschätzung der entstandenen Belastung folglich drei Faktoren zu berücksichtigen. Erstens: der Ort des Ergusses. Zweitens: die Intensität und Dauer des Strahls. Drittens: der Schadstoffgehalt des in die Umgebung abgesonderten Blaseninhaltes.

Durchschnittliche Bogenspannung muss ermittelt werden

Individualisiert werden muss vor allem in den Punkten zwei und drei. Die Rechtsprechung zieht die durchschnittliche Bogenspannung des Strahls als Indikator für den Druck der urinalen Emission heran. Multipliziert mit der Emissionsdauer ergeben sich so der sogenannte Abplatzfaktor für traktierte Hauswände beziehungsweise der Erosionsfaktor für Beet- und Rasenbepinkelungen.
Für die Ermittlung des Schadstoffgehaltes wird ein regionaler Durchschnittswert herangezogen. Versmold, als Region mit erfahrungsgemäß hohem Fleischkonsum und dazu korrespondierendem hohem Harnsäuregehalt des Urins, ist hier gemeinsam mit Niederbayern in die höchste Schadstoffklasse eingeordnet. Auswärtige Besucher oder Vegetarier sind jedoch berechtigt, eine niedrigere Schadstoffkonzentration auf eigene Kosten nachzuweisen und anschließend die Einordnung in eine günstigere Schadstoffklasse zu beantragen.

Anspruch auf Bußgeldrückerstattung

Somit komme ich aus rechtspissenschaftlicher Sicht zu dem Ergebnis, dass ein möglicherweise vorliegender Verstoß der Wildpinkler postpinklum durch das Versäumnis des Sicherheitsunternehmens auf individuelle Prüfung aufgehoben ist. Folglich haben Wildpinkler Anrecht auf die Rückerstattung des gezahlten Bußgeldes nebst sämtlichen angefallenen Auslagen.
Den Besitzern des Jibi-Marktes sei angeraten, im kommenden Jahr im Vorfeld des Sankt-Petri-Marktes Umweltverschmutzungszertifikate, sogenannte Ablassbriefe, anzubieten. Sie sind eine saubere, rechtssichere Sache und räumen dem Inhaber die seiner individuellen Bogenspannung angemessenen Emissionsrechte ein.

 

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Nach Hitlers „Mein Kampf“ wird jetzt auch „Mutti Mauzemiez“ neu verlegt http://der-kaiserschmarrn.com/nach-hitlers-mein-kampf-wird-jetzt-auch-mutti-mauzemiez-neu-verlegt/ http://der-kaiserschmarrn.com/nach-hitlers-mein-kampf-wird-jetzt-auch-mutti-mauzemiez-neu-verlegt/#respond Fri, 19 Feb 2016 08:12:02 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1831 Altkreis Halle (Kaisch). Der große Erfolg der Neuauflage von Hitlers „Mein Kampf“ hat die Altkreis-Buchändler offensichtlich inspiriert. Mit einer kommentierten Auflage eines berühmten Kinderbuches soll jetzt der zunehmenden Lesefaulheit von Kindern und Jugendlichen begegnet werden. Es handelt sich hierbei um das 1954 erschienene Bilderbuch „Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen“. „Wir glauben so, die Smartphone-Generation vorsichtig wieder an Bücher heranführen zu können“, sagte Rüdiger Schmolt, der einen Buchhandel in Kölkebeck-Zentrum leitet. Untersuchungen des Goethe-Instituts hatten zuletzt ergeben, dass Schülern selbst grundlegende Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung fehlen. So halten nach einer Umfrage der Sprachforscher 90 Prozent der neun bis 17-Jährigen

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Bald schon ein Bestseller? Die Buchhändler im Altkreis bringen "Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen" in einer kommentierten Auflage heraus. Foto: © Carola Schubbel - Fotolia.com

Bald schon ein Bestseller? Die Buchhändler im Altkreis bringen „Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen“ in einer kommentierten Auflage heraus. Foto: © Carola Schubbel – Fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Der große Erfolg der Neuauflage von Hitlers „Mein Kampf“ hat die Altkreis-Buchändler offensichtlich inspiriert. Mit einer kommentierten Auflage eines berühmten Kinderbuches soll jetzt der zunehmenden Lesefaulheit von Kindern und Jugendlichen begegnet werden. Es handelt sich hierbei um das 1954 erschienene Bilderbuch „Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen“. „Wir glauben so, die Smartphone-Generation vorsichtig wieder an Bücher heranführen zu können“, sagte Rüdiger Schmolt, der einen Buchhandel in Kölkebeck-Zentrum leitet.

Untersuchungen des Goethe-Instituts hatten zuletzt ergeben, dass Schülern selbst grundlegende Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung fehlen. So halten nach einer Umfrage der Sprachforscher 90 Prozent der neun bis 17-Jährigen ein Semikolon für eine chronische Darmerkrankung. 73 Prozent glauben, wenn sie einen Doppelpunkt sehen, es handle sich hierbei um ein fehlerhaftes Smiley und über die Hälfte aller Befragten waren sich sicher, ein Komma sei ein besonders gefährliches Saufspiel.

Angesichts dieser Ergebnisse halten wir es für sinnvoll, bei den Basics zu beginnen“, sagt Schmolt und ergänzt: „Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen“ ist aufgrund der großen Akzeptanz von Katzen im World Wide Web genau der richtige Starterstoff für die Digital Natives. Mit Zeichnungen am Rand des Bilderbuches sollen die Kinder und Jugendliche unter anderem auf richtiges Blättern hingewiesen werden. „Wir hatten schon Fälle, in denen ein Comic total zerfleddert worden ist, weil der 12-jährige Benutzer mit der gewohnten Wischtechnik versuchte, zur nächsten Seite zu gelangen“, so Schmolt.

Die Hoffnung, dass der Erfolg der kommentierten „Mein-Kampf-Version“ sich auch auf ein Kinderbuch übertragen lasse, hält Schmolt für durchaus berechtigt. „Mein Kampf“ und „Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen“ erreichen einen vergleichbaren Grad an Realitätsbezug und sind für normal gebildete Menschen auch ähnlich spannend.“ Er vermutet jedoch, dass das Bilderbuch aus dem Jahr 1954 weitaus höhere Ansprüche an den Intellekt stelle.

Die kommentierte Fassung von „Mutti Mauzemiez und ihre Kätzchen“ ist voraussichtlich ab Anfang März erhältlich. Vorbestellungen nehmen alle Buchhandlungen im Altkreis gerne entgegen.

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„Lutsch Dir doch ein Ferkelchen“ http://der-kaiserschmarrn.com/lutsch-dir-doch-ein-ferkelchen/ http://der-kaiserschmarrn.com/lutsch-dir-doch-ein-ferkelchen/#respond Sun, 08 Nov 2015 12:28:26 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1763 Altkreis Halle (Kaisch). Gerade haben die Fleischwarenhersteller auf der Anuga-Messe in Köln ihr Sortiment für den boomenden Markt der veganen Produkte vorgestellt, da kommt bereits die Antwort der Lebensmittel-Bio-Branche. Das Wertheraner Unternehmen Vegantech, bundesweiter Marktführer im Bereich veganer Ernährung, hat den Fleischbaronen den Kampf angesagt. „Wenn Bille in unserem Markt wildert, können wir uns das nicht bieten lassen“, sagt Friedrich Frobe, Marketingleiter bei Vegantech und kündigt an: „Wir werden schon kommende Woche die erste vegane Frikadelle auf den Markt bringen, die zu 100 Prozent aus Schweinefleisch besteht, unseren Porky-Veggie-Klops.“ First Mover mit dem Porky-Veggie-Klops Damit, so Frobe, käme man dem

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Der Porky-Lolly kommt auf den Markt. Foto: © Olga Lyubkin - Fotolia.com

Der Porky-Lolly kommt auf den Markt. Foto: © Olga Lyubkin – Fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Gerade haben die Fleischwarenhersteller auf der Anuga-Messe in Köln ihr Sortiment für den boomenden Markt der veganen Produkte vorgestellt, da kommt bereits die Antwort der Lebensmittel-Bio-Branche. Das Wertheraner Unternehmen Vegantech, bundesweiter Marktführer im Bereich veganer Ernährung, hat den Fleischbaronen den Kampf angesagt. „Wenn Bille in unserem Markt wildert, können wir uns das nicht bieten lassen“, sagt Friedrich Frobe, Marketingleiter bei Vegantech und kündigt an: „Wir werden schon kommende Woche die erste vegane Frikadelle auf den Markt bringen, die zu 100 Prozent aus Schweinefleisch besteht, unseren Porky-Veggie-Klops.“

First Mover mit dem Porky-Veggie-Klops

Damit, so Frobe, käme man dem Wunsch vieler Veganer nach, die gerade wegen ihrer bewussten und ganzheitlichen Ernährungsweise nicht auf Fleisch verzichten wollen. „Wir sind damit First-Mover und Thought-Leader in diesem Markt, in dem der PVK, also der Porky-Veggie-Klops, lediglich ein Entrée sein wird“, sagt Frobe und lässt eine weitere Bombe platzen: „Wir planen darüber hinaus für den kommenden Sommer, den Markt der Grillprodukte mit veganen Spezialitäten aus Schweinefleisch zu erobern“, kündigt Frobe an und fügt hinzu: „Der Veganer soll zukünftig nicht mehr schmachtend daneben stehen, wenn die Freunde grillen.“ Zukünftig werde es vegane Schnitzel, Nackensteaks und auch Bauchfleisch aus 100 Prozent veganem Schweinefleisch geben, die sowohl im Geschmack als auch von der Konsistenz nicht mehr von herkömmlichen Schweinefleischprodukten zu unterscheiden sind.

Für Kinder: Die Sau mit Sti(e)l

Auch im Segment der Kinderprodukte will Vegantech einen Fuß in die Fleischtheke bekommen. Reinert hat die Bärchenwurst, wir produzieren den Porky-Lolly, unseren Schulsnack zum Lutschen, ebenfalls aus 100-prozentigem veganen Schweinefleisch hergestellt“, erklärt Frobe. Die TV- und Radiospots mit dem Titel „Lutsch Dir ein Ferkelchen“ und „Die Sau mit Sti(e)l“sollen am 1. November anlaufen. Vorwürfe von namhaften Biolabels, damit würde man sich in keiner Weise mehr von konventionellen Fleischherstellern unterscheiden, weist Frobe entschieden zurück. „Wir sind und bleiben Veganer aus Überzeugung. In unseren hochwertigen, veganen Schweinefleischprodukten wird ausschließlich Fleisch von vegan ernährten Tieren verarbeitet. Darauf können sich unsere Kunden verlassen.“

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Unkontrolliertes Martinssingen verhindern¶ http://der-kaiserschmarrn.com/unkontrolliertes-martinssingen-verhindern%c2%b6/ http://der-kaiserschmarrn.com/unkontrolliertes-martinssingen-verhindern%c2%b6/#respond Tue, 20 Oct 2015 07:57:14 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1768 Altkreis Halle (Kaisch). Das Sankt-Martin- und Martin-Luther-Singen 2015 fällt aus. Alle Umzüge werden abgesagt. Auch im Altkreis. Dieser Beschluss ist Teil eines Kompromisses, auf den sich die große Koalition in Berlin jetzt in der Flüchtlingsfrage geeinigt hat. „Millionen Kinder gehen auf die Straße und feiern die Mantelteilung eines Soldaten mit armen Menschen. Das ist in dieser Zeit, wo Tausende von Flüchtlingen an unseren Grenzen stehen, das falsche Signal an unsere Jugend“, erklärte CSU-Chef Horst Seehofer. Natürlich sei es wichtig, dass diejenigen, die frieren, gewärmt würden. „Aber auch unser Mantel ist irgendwann zu kurz. Es hat niemand etwas davon, wenn plötzlich

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Fällt aus: Das Martinssingen findet nicht statt. Foto: © Karin & Uwe Annas fotolia.com

Fällt aus: Das Martinssingen findet nicht statt. Foto: © Karin & Uwe Annas fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Das Sankt-Martin- und Martin-Luther-Singen 2015 fällt aus. Alle Umzüge werden abgesagt. Auch im Altkreis. Dieser Beschluss ist Teil eines Kompromisses, auf den sich die große Koalition in Berlin jetzt in der Flüchtlingsfrage geeinigt hat. „Millionen Kinder gehen auf die Straße und feiern die Mantelteilung eines Soldaten mit armen Menschen. Das ist in dieser Zeit, wo Tausende von Flüchtlingen an unseren Grenzen stehen, das falsche Signal an unsere Jugend“, erklärte CSU-Chef Horst Seehofer. Natürlich sei es wichtig, dass diejenigen, die frieren, gewärmt würden. „Aber auch unser Mantel ist irgendwann zu kurz. Es hat niemand etwas davon, wenn plötzlich alle in halben Mänteln herumlaufen. Denn besser ist, einer friert richtig, als wenn zweien kalt ist“, so der CSU-Chef und erhält dabei Unterstützung von PEGIDA und AfD, die bereits seit Längerem ein Ende dieses „organisierten Gutmenschentums“ fordern.
In diesem Zusammenhang kritisiert die CSU in einem Positionspapier auch die Praxis, dass Kinder unkontrolliert von Haus zu Haus ziehen, um sich Süßigkeiten zu ersingen. Ungeachtet der Bedürftigkeit, würden hier mit der Gießkanne Süßwaren und Obst verteilt“, heißt es in dem Papier. Stattdessen schlägt die Partei vor, an den Ortseingängen sogenannte Transsingzonen einzurichten, in der sich jedes Kind registrieren lassen müsse. „Dort werde anhand von Steuerdaten geprüft, ob der minderjährige Antragsteller aus einer »einkommenssicheren« Herkunftsfamilie stamme. „Ist dies der Fall, wird das Ersingen von kostenlosen Süßigkeiten abgelehnt und das Kind direkt nach Hause ins Bett geschickt“, so die Pläne der CSU. Das schließe jedoch nicht aus, dass in Einzelfällen, in der die offensichtliche Zuckerbedürftigkeit des Kindes sicher festgestellt wurde – gedacht ist hier etwa an Sprösslinge aus gut situierten Familien, deren Eltern eingefleischte Veganer sind oder die aus religiösen Gründen ihren Kindern konsequent den Genuss von Süßigkeiten verbieten – ein Recht auf Ersingen gewährt werden kann.
Bei einem positiven Bescheid bekommt das jeweilige Kind eine feste Route zugewiesen, die es besingen kann. „So verhindern wir unkon-trollierte Herumwanderung“, erklärt Horst Seehofer und fügt hinzu: „Wir müssen unsere Städte wieder zu einer Festung machen. In diesem Punkt sind wir von der CSU mit den Protestanten einer Meinung. Ich erinnere nur an das bekannte und bei den Umzügen immer wieder gern gesungene Reformationslied: „Ein feste Burg ist unser Ort.“ In welcher Transsingzone sich die Kinder im Altkreis regis-trieren lassen können, darüber informiert die jeweilige Martinsbeauftragte von Stadt oder Gemeinde.
Die Partei Die Linke kritisiert die Entscheidung der Koalition. „Es kann nicht sein, dass Großkonzerne jahrelang nachweislich gesundheitsschädliche Süßigkeiten in krisengefährdete Familien schleusen und jetzt versucht wird, die daraus entstandene Sucht und Süßigkeitenwanderung mit restriktiven Maßnahmen zu verhindern. Wir müssen das Problem in den Herkunftsfamilien lösen“, so ein Parteisprecher.
Derweil bemüht sich die Regierungskoalition angesichts der drohenden Massenwanderungen am 10. und 11. November das Verfahren zu beschleunigen. So ist auch bei anerkannter Süßigkeiten-Bedürftigkeit an jeder Tür nur der Gesang einer Strophe erlaubt. Rabimmel, rabammel und bumm.

¦ Mehr Satire unter www.der-kaiserschmarrn.com.

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Bienen und Imker sind schuld am Bienensterben http://der-kaiserschmarrn.com/bienen-und-imker-sind-schuld-am-bienensterben/ http://der-kaiserschmarrn.com/bienen-und-imker-sind-schuld-am-bienensterben/#respond Tue, 16 Jun 2015 19:02:29 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1683 © Trueffelpix – fotolia.com Halle-Ascheloh (Kaisch). Die Verantwortlichen für den Tod von 18 Bienenvölkern in Halle-Ascheloh sind gefunden. Die Untersuchung durch die unabhängige, gemeinsame Kommission von Landwirtschaftskammer und dem nordrheinwestfälischen Agrarchemieverband (Agrem) ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Die Bienen sind selbst schuld. Wie es im Abschlussbericht verlautet, habe der Landwirt sein Feld mit einem zugelassenen Pestizid besprüht. Prüfungen, die im Vorfeld erfolgt sind, hätten eindeutig die Umweltverträglichkeit des Mittel „Pflanzentrost“ bestätigt“, erklärte ein Agrem-Sprecher. Demnach seien bei Labortest nur 44 von 100 Bienen, die dem Pestizit ausgesetzt worden waren, verendet. „Damit sind wir deutlich unter der geforderten 50-Prozent-Grenze geblieben“,

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Schilder nicht beachtet: Bienen haben Warnungen ignoriert. © Trueffelpix - fotolia.com

Schilder nicht beachtet: Bienen haben Warnungen ignoriert. © Trueffelpix – fotolia.com

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Halle-Ascheloh (Kaisch). Die Verantwortlichen für den Tod von 18 Bienenvölkern in Halle-Ascheloh sind gefunden. Die Untersuchung durch die unabhängige, gemeinsame Kommission von Landwirtschaftskammer und dem nordrheinwestfälischen Agrarchemieverband (Agrem) ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Die Bienen sind selbst schuld.

Wie es im Abschlussbericht verlautet, habe der Landwirt sein Feld mit einem zugelassenen Pestizid besprüht. Prüfungen, die im Vorfeld erfolgt sind, hätten eindeutig die Umweltverträglichkeit des Mittel „Pflanzentrost“ bestätigt“, erklärte ein Agrem-Sprecher.

Demnach seien bei Labortest nur 44 von 100 Bienen, die dem Pestizit ausgesetzt worden waren, verendet. „Damit sind wir deutlich unter der geforderten 50-Prozent-Grenze geblieben“, stellte der Agrem-Sprecher voller Stolz fest.

Am besagten Tag habe der Landwirt außerdem freiwillig große Warnschilder errichtet, diese seien aber von den Bienen völlig missachtet worden.

Überlegen: Die genetisch verbesserte Biene Apis chemica von Chemo Agrar. Foto: © Anatolii - fotolia.com

Überlegen: Die genetisch verbesserte Biene Apis chemica von Chemo-Agrar. Foto: © Anatolii – fotolia.com

Auch der Imker trage ein gerüttelt Maß an Mitschuld, heißt es in dem Bericht. „Bereits seit einigen Jahren empfehlen wir, nur noch Bienen einzusetzen, deren Gen-Material auf die Bedürfnisse der intensiven industriellen Landwirtschaft vorbereitet ist“, so der Agrem-Sprecher. Das Unternehmen Chemo-Agrar aus Böblingen hat zu diesem Zweck Anfang 2013 die Gen-Biene Apis chemica auf den Markt gebracht, die nach Aussage des Unternehmens der anfälligen Naturbiene Apis mellifica in Puncto Pestizid-Verträglichkeit deutlich überlegen ist.

„Leider wollen viele Imker, getrieben von antiquierten naturromantischen Vorstellungen noch immer hartnäckig die Naturbiene erhalten. Sie fordern deshalb unter anderem, in Feldern und Wiesen den für Naturbienennahrung notwendigen Bestand an Blumen und Kräutern zu erhalten. Darunter sind Pflanzen wie Klatschmohn oder Kornblume, die den Feldertrag dramatisch reduzieren und zudem ohne jeden wirtschaftlichen Nutzen sind“, sagt Dr. Jochen Röter, Pressesprecher vom Chemo-Agrar, kopfschüttelnd. Röter fügt hinzu: „Wir dagegen machen die Natur Tag für Tag ein bisschen besser und steigern außerdem die Rendite. Wer sich daran nicht beteiligen will, muss mit den Konsequenzen leben.“ Dann ergänzt er lachend: „Oder eben sterben.“

Als Zeichen des guten Willens bietet Chemo-Agrar dem betroffenen Imker großzügig an, fünf Bienenvölker der genverbesserten Sorte Apis chemica zu überlassen. „Sie benötigen keinen Blütennektar zum Überleben, sondern werden zu 100 Prozent mit dem von Chemo-Agrar hergestellten Nahrungskonzentrat „Bienenwohl“ gefüttert. Damit ist der Kreislauf geschlossen. Saatgut, Pflanzenschutzmittel und Bienennahrung – alles aus einer Hand. Wir von Chemo-Agrar kümmern uns eben um die Natur “, erklärt Röter voller Stolz.

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Elec-Bakterien im Stromnetz der TWO http://der-kaiserschmarrn.com/elec-bakterien-im-stromnetz-der-two/ http://der-kaiserschmarrn.com/elec-bakterien-im-stromnetz-der-two/#respond Mon, 15 Jun 2015 12:10:18 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1678 Halle (Kaisch). Kaum sind die Coli-Bakterien aus dem Haller Trinkwasser verschwunden, stehen die Technischen Werke Osning (TWO) bereits vor dem nächsten Problem. In mehreren Steckdosen im Altkreis sowie einer Hochspannungsleitung zwischen Hörste und Hesseln wurden sogenannte Elec-Bakterien (Enterohämorrhagische Electricia Coli) gefunden. Mehrere Männer hatten in den vergangenen Tagen nach einer elektrischen Rasur über ungewöhnliche Hautreizungen berichtet. In den gleichen Wohnungen waren nach dem Fönen auf der Kopfhaut vereinzelt juckende Ekzeme aufgetreten. „Electricia Coli treten in unseren Breiten nur sehr selten auf. Ursache für ihre plötzliche Vermehrung können Spannungsschwankungen beziehungsweise länger nicht genutzte Steckdosen sein“, erklärte ein Sprecher des eingeschalteten Gütersloher

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Herausforderung: TWO auf der Suche nach der Quelle für Elec-Bakterien im Stromnetz. Foto: HK

Herausforderung: TWO auf der Suche nach der Quelle für Elec-Bakterien im Stromnetz. Foto: HK

Halle (Kaisch). Kaum sind die Coli-Bakterien aus dem Haller Trinkwasser verschwunden, stehen die Technischen Werke Osning (TWO) bereits vor dem nächsten Problem. In mehreren Steckdosen im Altkreis sowie einer Hochspannungsleitung zwischen Hörste und Hesseln wurden sogenannte Elec-Bakterien (Enterohämorrhagische Electricia Coli) gefunden.

Mehrere Männer hatten in den vergangenen Tagen nach einer elektrischen Rasur über ungewöhnliche Hautreizungen berichtet. In den gleichen Wohnungen waren nach dem Fönen auf der Kopfhaut vereinzelt juckende Ekzeme aufgetreten. „Electricia Coli treten in unseren Breiten nur sehr selten auf. Ursache für ihre plötzliche Vermehrung können Spannungsschwankungen beziehungsweise länger nicht genutzte Steckdosen sein“, erklärte ein Sprecher des eingeschalteten Gütersloher Gesundheitsamtes. Kommen die Bakterien in Kontakt mit der menschlichen Haut, lösen sie Hautreizungen aus. Gelangen sie etwa über elektrische Zahnbürsten in den Verdauungstrakt kann es auch zu schweren Durchfällen kommen.

Die Experten raten daher, in den kommenden Tagen Elektrogeräte wie Rasierer, Föns oder elektrische Zahnbürsten vor dem Gebrauch zunächst mehrere Minuten im Leerlauf zu betreiben. „Dadurch sterben die Bakterien, die nur in einem bestimmten Spannungsmillieu oder in einem lebendigen Organismus überlebensfähig sind, ab“, erklärt Dr. Uwe Willter vom Kreisgesundheitsamt.

Die TWO hat derweil damit begonnen ihr Stromnetz mit Starkstromstößen durchzuspülen. Als vorbeugende Maßnahme und zur Verhinderung einer Elec-Epedemie haben sich auch die Versorgungsbetriebe der benachbarten Städte und Gemeinden dieser Maßnahme angeschlossen. Dabei kann es gelegentlich zu leichten Stromschlägen kommen, die jedoch in den meisten Fällen (51 Prozent)  nicht gesundheitsbedrohlich sind“, erklärte ein Sprecher. Zur Sicherheit aber rät die TWO, sich in den nächsten drei Tagen nicht mehr als 52 Meter einer Stromquelle zu nähern.

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HW-Initiative will auch die Prilblume zurück http://der-kaiserschmarrn.com/hw-initiative-will-auch-die-prilblume-zurueck/ http://der-kaiserschmarrn.com/hw-initiative-will-auch-die-prilblume-zurueck/#respond Tue, 12 May 2015 09:10:17 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1625 Foto:© David Büttner – Fotolia.com Halle (Kaisch). Die Initiative für die Wiedereinführung des alten HW-Kennzeichens lässt nicht locker. Auch durch den nur mäßigen Erfolg der entsprechenden Petition hat sich die HW-Kämpfer nicht entmutigen lassen und legen jetzt sogar nach. „Was gut war, muss erhalten werden“, sagte ein Sprecher der Gruppe. Sie fordert deshalb die sofortige Wiedereinführung der Prilblumen und will auch erkämpfen, dass Twix wieder Raider heißt. In einem Schreiben an Langnese haben die Initiatoren zudem angeregt, Cola Pop und Berry wieder ins Eis-Programm aufzunehmen. Anlässlich einer außerordentlichen Versammlung – alle Vereinsmitglieder erschienen in grünen Bundeswehrparkern oder gelben Regenjacken –

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Prilblumen: Die Aktionsgruppe HW-Kennzeichen will auch sie zurück haben.

Prilblumen: Die Aktionsgruppe HW-Kennzeichen will auch sie zurückhaben. Foto:© David Büttner – Fotolia.com

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Halle (Kaisch). Die Initiative für die Wiedereinführung des alten HW-Kennzeichens lässt nicht locker. Auch durch den nur mäßigen Erfolg der entsprechenden Petition hat sich die HW-Kämpfer nicht entmutigen lassen und legen jetzt sogar nach. „Was gut war, muss erhalten werden“, sagte ein Sprecher der Gruppe. Sie fordert deshalb die sofortige Wiedereinführung der Prilblumen und will auch erkämpfen, dass Twix wieder Raider heißt. In einem Schreiben an Langnese haben die Initiatoren zudem angeregt, Cola Pop und Berry wieder ins Eis-Programm aufzunehmen.

Anlässlich einer außerordentlichen Versammlung – alle Vereinsmitglieder erschienen in grünen Bundeswehrparkern oder gelben Regenjacken – wurden weitere Ziele in Angriff genommen:

So will die Arbeitsgemeinschaft TV erreichen, dass zukünftig nach 1 Uhr wieder ein Testbild ausgestrahlt wird. Auch die Werbung soll so persönlich wie in den 70er-Jahren werden. „Tilly, Clementine, Herr Kaiser und der freundliche Persilmann haben uns jahrelang wichtige Tipps für unsere Kaufentscheidungen gegeben. Ohne sie fühlen wir uns orientierungslos“, heißt es in einer Erklärung. In einer Petition an den Rundfunkrat der öffentlich-rechtlichen Sender fordert man zudem Sendungen wie Rappelkiste, Drehscheibe, Neues aus Uhlenbusch, Starsky und Hutch sowie die Waltons wieder ins Programm aufzunehmen.

In diesem Zusammenhang regt die Gruppe in einem offenen Brief an Familienministerin Kristina Schröder (CDU) an, folgendes Gute-Nacht-Ritual verpflichtend für alle Familien einzuführen: „“Gute Nacht, John Boy!“, „Gute Nacht, Elizabeth!“, „Gute Nacht, Jim Bob!“, „Gute Nacht, Ma“, „Gute Nacht Kinder!“

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Altenheimbewohner bekommen kaum Besuch von den Eltern http://der-kaiserschmarrn.com/altenheimbewohner-bekommen-kaum-besuch-von-den-eltern/ http://der-kaiserschmarrn.com/altenheimbewohner-bekommen-kaum-besuch-von-den-eltern/#respond Fri, 08 May 2015 06:41:57 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1620 Foto: © De Visu – Fotolia.com Altkreis Halle (Kaisch). Die soziale Kälte in Deutschland nimmt zu. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Bundesfamilienministeriums und der Caritas, in der unter anderem 1.500 Altenheime untersucht wurden. „Nur noch 0,001 Prozent aller Altenheimbewohner bekommen Besuch von ihren Eltern“, offenbarte Caritas-Sprecher Sven Rademann das alarmierende Resultat. Die Folge sei eine zunehmende Vereinsamung der Senioren und wachsende Orientierungslosigkeit. „Sie verlieren praktisch ihre Wurzeln, die Anbindung an ihre Ursprungsfamilie und damit das Urvertrauen ins Leben“, erklärte der psychologische Berater der Gruppe Dr. Bernhard Brinkhals. Die Gründe für das offenbar mangelnde Interesse der Eltern an

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Einsamkeit: Viele Senioren warten vergeblich auf Besuch der eltern. Foto:  © De Visu - fotolia.com

Einsamkeit: Viele Senioren warten vergeblich auf Besuch der Eltern. Foto: © De Visu – Fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Die soziale Kälte in Deutschland nimmt zu. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Bundesfamilienministeriums und der Caritas, in der unter anderem 1.500 Altenheime untersucht wurden. „Nur noch 0,001 Prozent aller Altenheimbewohner bekommen Besuch von ihren Eltern“, offenbarte Caritas-Sprecher Sven Rademann das alarmierende Resultat. Die Folge sei eine zunehmende Vereinsamung der Senioren und wachsende Orientierungslosigkeit. „Sie verlieren praktisch ihre Wurzeln, die Anbindung an ihre Ursprungsfamilie und damit das Urvertrauen ins Leben“, erklärte der psychologische Berater der Gruppe Dr. Bernhard Brinkhals.

Die Gründe für das offenbar mangelnde Interesse der Eltern an den Senioren vermutet der Psychologe in einem kindheitlichen Trauma. „Wir haben herausgefunden, dass in keinem der untersuchten Fälle die Eltern von ihren Kindern zur Schule gebracht, geschweige denn von ihnen abgeholt wurden. Das jetzt aufgedeckte fehlende Interesse im Alter ist praktisch die späte Konsequenz dieses Verhaltens“, so Brinkhals.

Er kommt daher zu dem Schluss: „Wer im Alter nicht familiär vereinsamen will, muss schon in der Kindheit die Grundlagen dafür legen.“

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