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Sport – Der Kaiserschmarrn http://der-kaiserschmarrn.com Satirisches aus dem Altkreis Halle Fri, 17 Nov 2017 09:36:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.9 Kartenspiele auf dem Handballfeld http://der-kaiserschmarrn.com/kartenspiele-auf-dem-handballfeld/ http://der-kaiserschmarrn.com/kartenspiele-auf-dem-handballfeld/#respond Thu, 07 Apr 2016 09:20:47 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1874 Altkreis Halle (Kaisch). Jüngst hat der Welthandballverband Regeländerungen bekanntgegeben und dabei unter anderem die Einführung einer blauen Karte verkündet. Diese dritte Kartenfarbe nach Gelb und Rot ist jedoch längst nicht das Ende des Kartenstapels. In einem Pilotprojekt will der westfälische Handballverband bereits in der kommenden Saison drei weitere Karten herausbringen. Die Pläne dafür erläuterte der Vorsitzende des HVW, Jürgen Schlötte, jetzt exklusiv dem Kaiserschmarrn. „Wir schlagen damit die Brücke zwischen modernem Handball-Regelwerk und westfälischer Kartenspieltradition“, sagt Schlötte. Geplant ist, die Unparteiischen zusätzlich zu gelber, roter und blauer Karte mit einer Herzacht, einer Piksieben und einer Fragezeichenkarte auszustatten. „Wenn Spieler, wie

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Regeländerung: In der kommenden Saison werden die Schiedsrichter im Handball die Fragezeichenkarte zücken. Foto: HK

Regeländerung: In der kommenden Saison werden die Schiedsrichter im Handball die Fragezeichenkarte zücken. Foto: HK

Altkreis Halle (Kaisch). Jüngst hat der Welthandballverband Regeländerungen bekanntgegeben und dabei unter anderem die Einführung einer blauen Karte verkündet. Diese dritte Kartenfarbe nach Gelb und Rot ist jedoch längst nicht das Ende des Kartenstapels. In einem Pilotprojekt will der westfälische Handballverband bereits in der kommenden Saison drei weitere Karten herausbringen. Die Pläne dafür erläuterte der Vorsitzende des HVW, Jürgen Schlötte, jetzt exklusiv dem Kaiserschmarrn. „Wir schlagen damit die Brücke zwischen modernem Handball-Regelwerk und westfälischer Kartenspieltradition“, sagt Schlötte. Geplant ist, die Unparteiischen zusätzlich zu gelber, roter und blauer Karte mit einer Herzacht, einer Piksieben und einer Fragezeichenkarte auszustatten.
„Wenn Spieler, wie immer häufiger zu beobachten, bei einem Erfolg mit geballter Faust provozierend in Richtung gegnerischer Mannschaft jubeln, können die Schiedsrichter ab sofort die Herzacht ziehen. Dann muss der Akteur anschließend zur Beruhigung einen Angriff, aber höchstens 27 Pässe seiner Mannschaft aussetzen“, erklärt Schlötte.
Der ehemalige Regionalliga-Schiedsrichter und passionierte Mau-Mau-Spieler fügt hinzu: „Die Piksieben bedeutet beim Mau-Mau, dass der nächste Spieler zwei Karten ziehen muss. Das soll nun auch auf dem Feld gelten. Geraten zwei Akteure aneinander, zieht der Schiri die Sieben und das heißt: Ihr zwei verzieht euch jetzt. Dabei kann er, falls die Situation weiter eskalieren sollte, zur Unterstützung an die Gesäßtasche greifen, womit er unmissverständlich signalisiert: „Schluss jetzt. Sonst zieh’ ich die Arschkarte.“

Siebenmeter oder Ereigniskarte

Revolutionär ist eine weitere Regeländerung: Beim Siebenmeter hat ein Spieler zukünftig die Wahl, den Strafwurf auszuführen oder aber am Zeitnehmertisch eine Ereigniskarte zu ziehen. Den darauf stehenden Anweisungen hat er Folge zu leisten“, so Schlötte. Beispielsweise können seinem Team im Glücksfall zwei Tore gutgeschrieben werden, oder er kann einen Teil der Eintrittsgelder gewinnen. Es kann aber auch eine Bestrafung und sogar der Gang auf die Tribüne drohen. „Gehen Sie auf die Tribüne. Begeben sie sich direkt dorthin. Gehen Sie nicht über die Kabine. Ziehen Sie keinen Trainingsanzug an“, zitiert Schlötte mit erhobenem Zeigefinger eine solche, bereits ausformulierte Ereigniskarte und ist sich sicher: „So wird der Handball noch unberechenbarer und spannender.“
Neben dem Mehr an Regeln und Karten dürfen Schiedsrichter jedoch zukünftig auch auf Entlastung hoffen. „Jedes Gespann hat zukünftig die Möglichkeit, zweimal pro Halbzeit eine mit einem Fragezeichen versehene sogenannte »Ich-weiß-es-doch-auch-nicht-Karte« zu ziehen. Geschieht das, wird das Spiel exakt für 93 Sekunden unterbrochen. Die Schiedsrichter können in dieser Zeit entweder einen Zuschauer ihres Vertrauens befragen, ein Bier trinken gehen oder ihre Mutter anrufen“, erklärt Schlötte.
Bis zum Saisonstart wartet auf Schlötte und die Offiziellen des Handballverbands noch eine Menge Arbeit. „Wir müssen die Spielberichte komplett neu gestalten“, sagt er. Möglicherweise sitzen Sekretäre und Zeitnehmer daher zukünftig vor einem Spielbrett in DIN-A1-Format. Entsprechende Verhandlungen mit dem Ravensburger Spieleverlag laufen.

 

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Der wahre Grund für Elschners Entlassung http://der-kaiserschmarrn.com/der-wahre-grund-fuer-elschners-entlassung/ http://der-kaiserschmarrn.com/der-wahre-grund-fuer-elschners-entlassung/#respond Wed, 26 Aug 2015 09:08:53 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1694 Spenge/Versmold (Kaisch). Der Kaiserschmarrn hat jetzt die waren Gründe für die überraschende Trainerentlassung beim Handball-Oberligisten TuS Spenge aufgedeckt. Spenges Sportlicher Leiter Heiko Ruwe hatte die Freistellung von Dirk Elschner damit begründet, sein Bauchgefühl habe plötzlich nicht mehr gestimmt. Jetzt ist klar, ein lapidarer Magen-/Darminfekt hatte für Ruwes Unpässlichkeit gesorgt. „Eine sogenannte Dyspepsie kann aufgrund der engen Verbindung des Verdauungstrakts zum vegetativen Nervensystem unerwartete emotionale Reaktionen hervorrufen“, erklärte Prof. Dr. Rüdiger Hetmann von der Universität Oberursel auf Anfrage der Redaktion und ergänzte: „Störungen im Verdauungssystem wirken sich somit direkt auf die Befindlichkeit aus. Das wusste schon der Volksmund, wenn er sagt:

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Der Ball ruht: Für Dirk Elschner ist nach der Freistellung in Spenge erst einmal Pause. Foto: © roostler - fotolia.com

Der Ball ruht: Für Dirk Elschner ist nach der Freistellung in Spenge erst einmal Pause. Foto: © roostler – fotolia.com

Spenge/Versmold (Kaisch). Der Kaiserschmarrn hat jetzt die waren Gründe für die überraschende Trainerentlassung beim Handball-Oberligisten TuS Spenge aufgedeckt. Spenges Sportlicher Leiter Heiko Ruwe hatte die Freistellung von Dirk Elschner damit begründet, sein Bauchgefühl habe plötzlich nicht mehr gestimmt. Jetzt ist klar, ein lapidarer Magen-/Darminfekt hatte für Ruwes Unpässlichkeit gesorgt. „Eine sogenannte Dyspepsie kann aufgrund der engen Verbindung des Verdauungstrakts zum vegetativen Nervensystem unerwartete emotionale Reaktionen hervorrufen“, erklärte Prof. Dr. Rüdiger Hetmann von der Universität Oberursel auf Anfrage der Redaktion und ergänzte: „Störungen im Verdauungssystem wirken sich somit direkt auf die Befindlichkeit aus. Das wusste schon der Volksmund, wenn er sagt: Dem sitzt offensichtlich ein Furz quer.“

Der Verdacht auf einen Magen-/Darminfekts war jedoch erst aufgetreten, als sich das schlechte Bauchgefühl auch nach Elschners Entlassung nicht gebessert hatte und Ruwe nach einem weiteren Testspiel dem Vorstand vorschlug, sich von fünf Spielern der Mannschaft zu trennen. Stattdessen wollte er, nach Informationen des Kaiserschmarrns, sich selbst sowie Elschners Vorgänger und gleichzeitig dessen Nachfolger, Heiko Holtmann, als Spieler reaktivieren.

Trotz der neuen Erkenntnisse will der TuS Spenge an der Entlassung von Elschner festhalten. Der Grund: Dem Versmolder wird nun vorgeworfen, für den Magen-/Darminfekt verantwortlich zu sein. Elschner hatte zum mannschaftsinternen Grillen vor einer Woche Bratwürstchen aus der Fleischstadt mitgebracht. Wie der Kaiserschmarrn in Erfahrung brachte, soll nach Spenger Ansicht deren Verzehr das schlechte Bauchgefühl beim Sportlichen Leiter ausgelöst haben.

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FIFA kündigt unangemeldete Korruptionsproben an http://der-kaiserschmarrn.com/fifa-kuendigt-unangemeldete-korruptionsproben-an/ http://der-kaiserschmarrn.com/fifa-kuendigt-unangemeldete-korruptionsproben-an/#respond Tue, 02 Jun 2015 07:31:36 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1663     Foto: © flyinger – Fotolia.com Altkreis Halle/Zürich (kaisch). Der Boss des Weltfußball-Verbandes (FIFA), Sepp Blatter, hatte nach der Verhaftung von sieben FIFA-Offiziellen umfangreiche Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung angekündigt und nun Wort gehalten. Dem Kaiserschmarrn liegt ein internes Dokument vor, in dem die Eckpunkte dieses Programms skizziert werden: 1) Ab sofort führt der Weltfußball-Verband nach dem Vorbild der Dopingproben in der Leichtathletik und im Schwimmen unangemeldete Korruptionsproben durch. FIFA-Offizielle müssen demnach 24 Stunden am Tag damit rechnen, dass sie unangemeldet mit Korruptionsversuchen konfrontiert werden. Sollte ein Offizieller bei diesen inszenierten Geldübergaben den Umschlag annehmen und eine zwei Jahre später durchgeführte

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Bald nicht mehr möglich: Die Ärmelsaumtechnik verhindert geheime Geldübergaben. Foto: flyinger - Fotolia.com

Bald nicht mehr möglich: Die Ärmelsaumtechnik verhindert geheime Geldübergaben. Foto: © flyinger – Fotolia.com

 

 

Foto: © flyinger – Fotolia.com
Altkreis Halle/Zürich (kaisch). Der Boss des Weltfußball-Verbandes (FIFA), Sepp Blatter, hatte nach der Verhaftung von sieben FIFA-Offiziellen umfangreiche Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung angekündigt und nun Wort gehalten. Dem Kaiserschmarrn liegt ein internes Dokument vor, in dem die Eckpunkte dieses Programms skizziert werden:

1) Ab sofort führt der Weltfußball-Verband nach dem Vorbild der Dopingproben in der Leichtathletik und im Schwimmen unangemeldete Korruptionsproben durch. FIFA-Offizielle müssen demnach 24 Stunden am Tag damit rechnen, dass sie unangemeldet mit Korruptionsversuchen konfrontiert werden. Sollte ein Offizieller bei diesen inszenierten Geldübergaben den Umschlag annehmen und eine zwei Jahre später durchgeführte B-Probe das gleiche Ergebnis erbringen, wird der Funktionär anschließend automatisch für 14 Tage von allen offiziellen Funktionen im Verband freigestellt.

2) FIFA-Kongresse dürfen nur noch in Hotels stattfinden, in denen es nicht möglich ist, Briefumschläge, Banknoten oder Schecks unter der Tür durchzuschieben. Die Toleranzgrenze für den Raum zwischen Tür und Teppich liegt bei 0,01 Millimeter.

3) Nach dem Vorbild der Torlinientechnik, die dem Schiedsrichter signalisiert, wenn ein Ball die Linie komplett überschritten hat, soll bei allen zukünftigen FIFA-Kongressen die sogenannte Ärmelsaumtechnik zum Einsatz kommen. Ein Infrarotsender im Saum der offiziellen FIFA-Jacketts schlägt bei der Ethik-Kommission Alarm, falls sich eine Banknote dem Sender auf 20 Zentimeter nähert. Gleichzeitig werden alle Innentaschen der FIFA-Jacketts vernäht, so dass es zukünftig nicht mehr möglich sein wird, hier Briefumschläge heimlich verschwinden zu lassen.

4) Abstand genommen hat man hingegen von der Einführung des Freistoßsprays bei FIFA-Sitzungen. Ursprünglich geplant war, durch klare Markierungen den Abstand zwischen korruptionsverdächtigen Delegierten und Sepp Blatter auf acht Meter zu beschränken. Der Praxistest beim FIFA-Kongress in Zürich allerdings hat ergeben, dass bereits nach einer Stunde die Menge an Spray verbraucht worden war, die für die gesamte vergangene Weltmeisterschaft gereicht hatte. Acht betagte Delegierte waren auf dem geschmierten Untergrund ausgeglitten und hatten sich Oberschenkelhalsbrüche zugezogen.

Flankierend zu diesen Maßnahmen soll der Etat für das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit der FIFA verdreifacht werden. Dabei geht es besonders um das Gehalt der Pressesprecher. Ihnen, so heißt es in dem Dokument, würde ein Schmerzensgeld zustehen, da sie derzeit in Talkshows und Diskussionsrunden standhaft vertreten müssten, die FIFA sei eine wohltätige Organisation und ihr Chef über alle Zweifel der Redlichkeit erhaben.

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Sepp Blatter ein Gefangener der FIFA http://der-kaiserschmarrn.com/blatter-weiter-von-der-fifa-gefangen/ http://der-kaiserschmarrn.com/blatter-weiter-von-der-fifa-gefangen/#respond Sun, 31 May 2015 08:00:46 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1649 Foto: © Markwaters | Dreamstime.com Zürich (Kaisch). “Let’s go FIFA, let’s go FIFA!” Der verzweifelte Appell von Sepp Blatter blieb ungehört. Inständig flehte der bescheidene 79-Jährige die Delegierten an, ihn (natürlich verwendete er dabei den ihm gebührenden Pluralis Majestatis „us“ oder „uns“) gehen zu lassen. „Lasst uns doch gehen, lasst uns doch gehen“, rief der Schweizer inständig ins Mikrofon, doch er war längst wiedergewählt worden und musste weitermachen – seit Jahren gezwungen und gefangen von einem korrupten System. Wie der Kaiserschmarrn aus dem engsten Vertrautenkreis Blatters erfahren hat, will der sympathische Eidgenosse schon seit Jahren die Bürde des FIFA-Bosses aus

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Soll Weltfußballer 2014 werden: Sepp Blatter © Markwaters | Dreamstime.com - Sepp Blatter Photo

Will endlich frei gelassen werden: Sepp Blatter © Markwaters | Dreamstime.com – Sepp Blatter Photo

Foto: © Markwaters | Dreamstime.com

Zürich (Kaisch). “Let’s go FIFA, let’s go FIFA!” Der verzweifelte Appell von Sepp Blatter blieb ungehört. Inständig flehte der bescheidene 79-Jährige die Delegierten an, ihn (natürlich verwendete er dabei den ihm gebührenden Pluralis Majestatis „us“ oder „uns“) gehen zu lassen. „Lasst uns doch gehen, lasst uns doch gehen“, rief der Schweizer inständig ins Mikrofon, doch er war längst wiedergewählt worden und musste weitermachen – seit Jahren gezwungen und gefangen von einem korrupten System.

Wie der Kaiserschmarrn aus dem engsten Vertrautenkreis Blatters erfahren hat, will der sympathische Eidgenosse schon seit Jahren die Bürde des FIFA-Bosses aus ethischen Gründen ablegen. Menschlich tief enttäuscht war er in der Vergangenheit immer wieder von den korrupten Vorgängen im größten Sportverband der Welt. Mehrfach musste er hilflos mit ansehen, wie er mit Hilfe von Schmiergeldzahlungen an FIFA-Delegierte gegen seinen ausdrücklichen Willen gewählt wurde. „Das hat ihn sehr erschüttert. Doch gegen die Macht der FIFA kann ein zart besaiteter Schöngeist wie Sepp Blatter nichts ausrichten“, sagte ein enger Freund und war dabei den Tränen nah.

Direkt vor der Wahl noch hatte der unglückliche Blatter, wie er in seiner Rede später erklärte, sich zurückgezogen und Gott in dieser schwierigen Situation um Unterstützung gebeten. Doch auch dieses Gespräch mit sich selbst nützte nichts. Und so stand nach seiner Wiederwahl ein geschundener, gedemütigter und zu tiefst bemitleidenswerter Mensch, im Hintergrund eng bewacht von einem Sicherheitsbeamten, am Mikrofon und musste gute Miene zum bösen Spiel machen. Sogar Amnesty International hat sich inzwischen eingeschaltet und fordert die Fifa mit Blick auf das Alter des Schweizers auf, Blatter endlich frei zu lassen: „Lasst ihn gehen FIFA, Lasst ihn gehen.“

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Olympische Winterspiele 2030 in Katar http://der-kaiserschmarrn.com/olympische-winterspiele-2030-in-katar/ http://der-kaiserschmarrn.com/olympische-winterspiele-2030-in-katar/#respond Sun, 29 Mar 2015 21:48:33 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1533 Foto: © urosr – Fotolia.com Doha (Kaisch). Die Handball-Weltmeisterschaft in Katar ist gespielt. Derzeit sorgt die Fußball-WM, die 2022 im Emirat ausgetragen werden soll, für heftige Diskussionen. Doch die Scheichs haben bereits neue Ziele ins Visier genommen. „Die Olympischen Winterspiele 2030 sollen in Katar stattfinden“, erklärte Scheichtumssprecher Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah der verblüfften Weltöffentlichkeit. Der Plan ist ambitioniert. „Noch nie haben Winterspiele auf der arabischen Halbinsel stattgefunden“,sagt Hadschi Halef Omar und fügt hinzu: „Und das nur, weil wir keinen Schnee haben.“ Daran, so lässt er verlauten, solle und könne sich auch nichts

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Dünen-Abfahrt: So wie dieser Testfahrer sollen 2030 die alpinen Ski-Rennläufer auf Sand hinuntergleiten

Dünen-Abfahrt: So, wie dieser Testfahrer, sollen 2030 die alpinen Ski-Rennläufer auf Sand ins Tal  hinuntergleiten. © urosr – Fotolia.com

Foto: © urosr – Fotolia.com

Doha (Kaisch). Die Handball-Weltmeisterschaft in Katar ist gespielt. Derzeit sorgt die Fußball-WM, die 2022 im Emirat ausgetragen werden soll, für heftige Diskussionen. Doch die Scheichs haben bereits neue Ziele ins Visier genommen. „Die Olympischen Winterspiele 2030 sollen in Katar stattfinden“, erklärte Scheichtumssprecher Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah der verblüfften Weltöffentlichkeit.

Der Plan ist ambitioniert. „Noch nie haben Winterspiele auf der arabischen Halbinsel stattgefunden“,sagt Hadschi Halef Omar und fügt hinzu: „Und das nur, weil wir keinen Schnee haben.“ Daran, so lässt er verlauten, solle und könne sich auch nichts ändern. Geplant ist vielmehr, die alpinen und nordischen Wettbewerbe auf Sand auszutragen. „Der feinkörnige Wüstensand hat eine ähnliche Struktur wie Schnee“, sagt Hadschi… Die alpinen Rennen sollen daher in den Sanddünen im Südosten des Landes ausgetragen werden. Dazu wird die Dünenlandschaft um etwa 500 Meter künstlich erhöht und mit Sesselliften ausgestattet werden.

Die Langlaufwettbewerbe hingegen finden direkt in der Ebene vor den Toren der Hauptstadt Doha statt. Schon jetzt wird ein riesiges Gebiet für die geplanten Sandloipen präpariert. Allerdings muss der Sand für die Biathlonwettbewerbe an den Schießständen künstlich gekühlt werden. „Beim Liegendschießen drohen sonst Verbrennungen zweiten Grades“, erklärt Hadschi.

Geplant ist auch, die Rennanzüge der Lang- und Abfahrtsläufer sowie der Skispringer mit hitzebeständigem Material zu beschichten. Die Gefahr von Brandblasen wäre sonst bei Stürzen zu groß.

Rodel- und Bobwettbewerbe in geschlossener Kühlröhre

Ungelöst ist derzeit noch die Frage, wo und wie die Rodel- und Bobwettbewerbe augetragen werden sollen. In einem ersten Entwurf plant das IOC eine komplett geschlossene Kühlröhre in der Dünenlandschaft der alpinen Wettbewerbe zu verlegen. „Man sieht dann nur noch den Start sowie den Zieleinlauf “, erklärte ein IOC-Sprecher. Die Zeit der Röhrenpassage könne dann komplett für Werbeblöcke genutzt werden. „Eine gute Lösung“, findet das IOC. Letztlich zähle ja doch nur, was hinten rauskommt.

Was die Hallenwettbewerbe angeht, gibt es ohnehin keine Probleme. Bereits jetzt existiert im Stadtzentrum von Doha eine Eisporthalle. Weitere zwei sollen bis 2030 aus dem Wüstensand gestampft werden.

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Fifa sieht deutliche Verbesserung: Arbeiter in Katar werden jetzt seltener geschlagen http://der-kaiserschmarrn.com/fifa-sieht-deutliche-verbesserung-arbeiter-in-katar-werden-jetzt-seltener-geschlagen/ http://der-kaiserschmarrn.com/fifa-sieht-deutliche-verbesserung-arbeiter-in-katar-werden-jetzt-seltener-geschlagen/#respond Sun, 22 Mar 2015 23:20:43 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1571 Foto: © Elnur – Fotolia.com Altkreis Halle/Katar (Kaisch). Jetzt ist endlich Ruhe in der leidigen Diskussion um die Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar. Sepp Blatter hat höchstpersönlich ausgewählte Baustellen in Augenschein genommen und gibt Entwarnung: „Es hat deutliche Fortschritte gegeben“, erklärte der Fifa-Boss. Schon die ersten Eindrücke haben Blatter offensichtlich überzeugt: „Alle dort Tätigen sind mit praktischer Arbeitkleidung in Pyjama-Look und Streifen-Optik ausgestattet worden“, sagte der Fifa-Chef. Weil viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten dort vertreten sind, habe man die Arbeitskleidung zudem mit Nummern versehen. „Das sorgt für bessere Unterscheidung“, so Blatter. Auch für Freizeitangebote sei gesorgt – so habe ein

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Freut sich auf die WM: Ein Srbeiter auf der Baustelle in Katar. © Elnur - Fotolia.com

Freut sich auf die WM: Ein Arbeiter auf der Baustelle in Katar. © Elnur – Fotolia.com

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Altkreis Halle/Katar (Kaisch). Jetzt ist endlich Ruhe in der leidigen Diskussion um die Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen in Katar. Sepp Blatter hat höchstpersönlich ausgewählte Baustellen in Augenschein genommen und gibt Entwarnung: „Es hat deutliche Fortschritte gegeben“, erklärte der Fifa-Boss. Schon die ersten Eindrücke haben Blatter offensichtlich überzeugt: „Alle dort Tätigen sind mit praktischer Arbeitkleidung in Pyjama-Look und Streifen-Optik ausgestattet worden“, sagte der Fifa-Chef. Weil viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten dort vertreten sind, habe man die Arbeitskleidung zudem mit Nummern versehen. „Das sorgt für bessere Unterscheidung“, so Blatter. Auch für Freizeitangebote sei gesorgt – so habe ein Arbeiterorchester die Delegation von Fifa und Internationalem Roten Kreuz mit fröhlichen Klängen empfangen.

Von Bestrafungen und Schlägen der Bediensteten habe er nichts mitbekommen. „Der Stock wird, wie mir die Scheichs versichert haben, nur in ganz seltenen Fällen eingesetzt. Etwa, wenn ein Arbeiter nach 15 Stunden Tätigkeit plötzlich Ermüdungserscheinungen zeigt. Als Ermunterung so zu sagen.“

WM 2026 soll unter Wasser ausgetragen werden

Dass die Bediensteten in nicht menschenwürdigen Unterkünften leben müssen, relativiert Blatter ebenfalls: „Jeder, der schon einmal bei einer WM war, der weiß, dass Übernachtungsmöglichkeiten knapp werden können. Auf den Baustellen aber wird jedem Arbeiter eine Bettstelle garantiert, die sich jeweils drei Personen teilen. Auch das ist kein Problem, weil die Arbeiter sowieso nicht sehr korpulent sind“, findet Blatter.

Ohnehin blickt der Fifa-Boss schon über Katar 2022 hinaus. „Die WM 2026 soll der absolute Höhepunkt meiner Karriere werden. Nach der Weltmeisterschaft in der Wüste sollen vier Jahre später die Titelkämpfe erstmals unter Wasser stattfinden“, so Sepp Blatter. Wo? Nach Informationen des Kaiserschmarrns hat das Exekutivkomitee der Fifa in der vergangenen Woche 32 Tauchboote ausgeschickt. Sie sollen Atlantis finden.

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Burnout: Viele Marathonläufer klagen über Erschöpfungssymptome http://der-kaiserschmarrn.com/burnout-viele-marathonlaeufer-klagen-ueber-erschoepfungssymptome/ http://der-kaiserschmarrn.com/burnout-viele-marathonlaeufer-klagen-ueber-erschoepfungssymptome/#respond Fri, 20 Mar 2015 08:05:10 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1554 Foto: © Dirima – Fotolia.com Altkreis Halle (Kaisch). Immer mehr Marathonläufer  klagen im Ziel über Erschöpfungssymptome. Das ergab eine Umfrage, die der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) und die Allgemeine Ortskrankenkasse Gütersloh (AOK) unter insgesamt 1.700 Altkreisläufern durchgeführt hat. Demnach gaben 72 Prozent der Befragten an, sich wie ausgebrannt zu fühlen und die Empfindung zu haben, keinen Schritt mehr weiter gehen zu können. „Es handelt sich hier um ein typisches Bournout-Symptom“, erklärt der Sportpsychologe Dr. Clemens Schreiter und fügt hinzu: „Dieser Zustand ist das Resultat der langen Vernachlässigung elementarer Bedürfnisse sowie der Angst, den Anforderungen nicht zu genügen und schließlich zu versagen.“

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Erschöpft: Viele Marathonläuferinnen fühlen sich wie ausgebrannt © Dirima - Fotolia.com

Erschöpft: Viele Marathonläuferinnen fühlen sich wie ausgebrannt
© Dirima – Fotolia.com

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Altkreis Halle (Kaisch). Immer mehr Marathonläufer  klagen im Ziel über Erschöpfungssymptome. Das ergab eine Umfrage, die der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) und die Allgemeine Ortskrankenkasse Gütersloh (AOK) unter insgesamt 1.700 Altkreisläufern durchgeführt hat. Demnach gaben 72 Prozent der Befragten an, sich wie ausgebrannt zu fühlen und die Empfindung zu haben, keinen Schritt mehr weiter gehen zu können. „Es handelt sich hier um ein typisches Bournout-Symptom“, erklärt der Sportpsychologe Dr. Clemens Schreiter und fügt hinzu: „Dieser Zustand ist das Resultat der langen Vernachlässigung elementarer Bedürfnisse sowie der Angst, den Anforderungen nicht zu genügen und schließlich zu versagen.“

Nach Ergebnissen der Studie haben fast alle Marathonläufer über eine lange Zeit das dringende Verlangen, stehen zu bleiben oder sich hinzulegen, konsequent ignoriert. Selbst essentielle Bedürfnisse, wie die Durststillung, wurden von vielen Läuferinnen und Läufern komplett über Stunden unterdrückt.

„Das führt, verbunden mit Leistungsdruck und Hektik, zwangsläufig  zu Stresssymptomen. Ein erhöhter Pulsschlag, Blutdrucksteigerung und das Empfinden, nie genug Zeit zu haben, sind deutliche Warnsignale“, erklärt Schreiter. Beschwerden, die  bei Marathonläuferinnen und -läufern regelmäßig beobachtet wurden. Experten raten daher zu radikaler Umstellung des Wettkampfverhaltens: „Gönnen Sie sich immer mal wieder kleinere Atempausen während des Laufes, lassen Sie die Seele baumeln,  entdecken Sie die schönen Dinge am Rande der Strecke, umarmen Sie sich selbst und andere Läuferinnen und Läufer“, rät Schreiter den Betroffenen. Der Experte hat eine Info-Broschüre zu diesem Thema unter der Überschrift »Der müde Marathonmann« herausgegeben, die in der Kaiserschmarrn-Geschäftsstelle erhältlich ist. Der LC Solbad Ravensberg hat eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen. Sie trifft sich jeden Donnerstag um 18 Uhr am Parkplatz in Tatenhausen zum lockeren Plauderlauf.

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Zu erfolgreich: Elschner muss sofort gehen http://der-kaiserschmarrn.com/zu-erfolgreich-elschner-muss-sofort-gehen/ http://der-kaiserschmarrn.com/zu-erfolgreich-elschner-muss-sofort-gehen/#respond Mon, 16 Mar 2015 06:37:34 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1537 Loxten (Kaisch). „Das Fass ist endgültig übergelaufen. Es reicht.“ Ungewöhnlich schroff hat der Handballvorstand der Sportfreunde Loxten jetzt auf den Punktgewinn des heimischen Oberligisten beim Spitzenreiter TuS Volemetal reagiert und am späten gestrigen Abend Trainer Dirk Elschner beurlaubt. Die Verantwortlichen werfen dem Coach vor, die Ziele in der kommenden Saison leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Wie der Kaiserschmarrn bereits berichtet hat, sollte Elschner in der nächsten Serie durch Thomas Lay ersetzt werden. Vom derzeitigen Hörster Trainer hatte man sich versprochen, dass er das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Leistung aus der Mannschaft herauskitzeln werde. Nach dem Sieg über den

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Muss gehen: Dirk Elschner gefährdet die kommenden Saisonziele. Foto: C. Helmig

Muss gehen: Dirk Elschner gefährdet die kommenden Saisonziele. Foto: C. Helmig

Loxten (Kaisch). „Das Fass ist endgültig übergelaufen. Es reicht.“ Ungewöhnlich schroff hat der Handballvorstand der Sportfreunde Loxten jetzt auf den Punktgewinn des heimischen Oberligisten beim Spitzenreiter TuS Volemetal reagiert und am späten gestrigen Abend Trainer Dirk Elschner beurlaubt. Die Verantwortlichen werfen dem Coach vor, die Ziele in der kommenden Saison leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Wie der Kaiserschmarrn bereits berichtet hat, sollte Elschner in der nächsten Serie durch Thomas Lay ersetzt werden. Vom derzeitigen Hörster Trainer hatte man sich versprochen, dass er das ein oder andere Prozent an zusätzlicher Leistung aus der Mannschaft herauskitzeln werde. Nach dem Sieg über den Tabellenzweiten TSG A-H Bielefeld vor einer Woche und dem aktuellen Unentschieden beim künftigen Aufsteiger sieht der Verein dieses Ziels ernsthaft gefährdet. „Wie soll Lay das denn toppen?“, fragt man sich in Loxten nicht zu Unrecht und hat jetzt die Notbremse gezogen.

Für Dirk Elschner indes kam die Entscheidung längst nicht mehr überraschend. „Trotz der Erfolge hat mir der Vorstand in den vergangenen Wochen stets Rückendeckung gegeben. Dafür vielen Dank. Jetzt hatten die Verantwortlichen aber offensichtlich keine Hoffnung mehr, dass es kurzfristig schlechter werden könnte. Ich als Trainer muss dafür die Verantwortung tragen. So ist das Geschäft eben“, sagte er achselzuckend.

Erleichterung macht sich in der Mannschaft breit. „Einige Spieler hatten sich angesichts der fehlenden Erfolgsperspektiven in der kommenden Serie bereits mit dem Gedanken getragen, den Verein zu verlassen. Zwei wollten sogar ganz aufhören. Doch jetzt, ohne Dirk, steht einer Misserfolgsserie nichts mehr im Weg, und wir können uns in der kommenden Saison wieder steigern“, sagte ein Loxtener Spieler.

Wer das Team bis Serienende betreuen wird, steht noch nicht fest. Ausgeschlossen ist, dass Thomas Lay, der nach vier sieglosen Spielen mit Hörste am besten geeignet scheint, die Erfolgsserie zu stoppen, sofort das Ruder übernehmen wird.

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Handball-WM in Katar abgesagt http://der-kaiserschmarrn.com/handball-wm-in-katar-abgesagt/ http://der-kaiserschmarrn.com/handball-wm-in-katar-abgesagt/#respond Tue, 13 Jan 2015 09:33:58 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1329 Katar. Schock für alle Handball-Fans. Die Weltmeisterschaft in Katar, die ursprünglich kommenden Donnerstag beginnen sollte, ist kurzfristig abgesagt worden. Grund dafür sind finanzielle Probleme des Handball-Weltverbandes (IHF). Der hatte in einer heftig kritisierten Entscheidung dem deutschen Team, das die sportliche Qualifikation verpasst hatte,  eine Wildcard gegeben und dafür die bereits qualifizierten Australier vom Turnier ausgeschlossen. Offensichtlich, um sich höhere Werbe- und TV-Einnahmen im Handball-Land Deutschland zu sichern. Doch nachdem die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF auf eine Übertragung verzichtet haben und die WM nur im Pay-TV zu sehen ist, geht diese Rechnung nun offenbar nicht mehr auf. „Uns fehlen etwa

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Der Ball ruht: Die Handball-WM in Katar findet nicht statt.  © roostler - Fotolia.com

Der Ball ruht: Die Handball-WM in Katar findet nicht statt. © roostler – Fotolia.com

Katar. Schock für alle Handball-Fans. Die Weltmeisterschaft in Katar, die ursprünglich kommenden Donnerstag beginnen sollte, ist kurzfristig abgesagt worden. Grund dafür sind finanzielle Probleme des Handball-Weltverbandes (IHF). Der hatte in einer heftig kritisierten Entscheidung dem deutschen Team, das die sportliche Qualifikation verpasst hatte,  eine Wildcard gegeben und dafür die bereits qualifizierten Australier vom Turnier ausgeschlossen. Offensichtlich, um sich höhere Werbe- und TV-Einnahmen im Handball-Land Deutschland zu sichern. Doch nachdem die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF auf eine Übertragung verzichtet haben und die WM nur im Pay-TV zu sehen ist, geht diese Rechnung nun offenbar nicht mehr auf.

„Uns fehlen etwa 25 Millionen Euro“, erklärte IHF-Sprecher Sören Jebbsen. Geld, das der Verband jedoch dringend für Zuwendungen an Schiedsrichter benötigt, um das Team des Gastgebers möglichst lange im Turnier zu halten. „Ohne diesen monetären Rückenwind scheidet Katar schon in der Vorrunde aus, und das restliche Turnier wird anschließend vor leeren Rängen stattfinden“, prophezeit der IHF-Sprecher.

Dabei hatten die Organisatoren mit einer ungewöhnlichen Maßnahme bereits sichergestellt, dass die WM-Spiele doch noch vor respektablen Kulissen stattfinden. „Wir haben die Arbeitskräfte aus Indien und Pakistan, die im Stadionbau für die Fußball-WM arbeiten, verpflichtet, nach ihrem 16-stündigen Arbeitstag noch mindestens zwei Handballspiele zu besuchen. Das ist ohne weiteres möglich, da sie keine Arbeitsverträge besitzen und als Rechtlose sowieso nicht widersprechen dürfen“, erläuterte Jebbsen und ergänzte: „Denn das Interesse am Handball im Emirat ist gleich null und bezieht sich, wenn überhaupt, nur auf das eigene Team.“ Scheidet Katar nun früh aus, müssten die Organisatoren noch mehr Arbeiter zum Zuschauen verpflichten. Das aber würde den engen Fahrplan für die Fußball-WM gefährden. „Doch die geht natürlich klar vor“, so der Sprecher.

Aus diesem Grund sagte die IHF am späten Montagabend das Turnier komplett ab. Einen Weltmeister wird es dennoch geben. Hier geht der Verband konsequent den eingeschlagenen Weg weiter, den man mit willkürlichen Entscheidungen für Deutschland und gegen Australien eingeschlagen hat. „Wir werden den Weltmeister bestimmen“, verlautete es aus Kreisen des IHF-Präsidiums. Dem DHB, als zahlungskräftigsten Verband, räumen die Buchmacher seit gestern wieder erstklassige Chancen auf den dritten WM-Titel ein.

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Unglaublicher Missbrauch in Sportarenen http://der-kaiserschmarrn.com/unglaublicher-missbrauch-in-sportarenen/ http://der-kaiserschmarrn.com/unglaublicher-missbrauch-in-sportarenen/#respond Wed, 17 Dec 2014 08:48:58 +0000 http://der-kaiserschmarrn.com/?p=1249 Heino König ist Mitarbeiter der Kaiserschmarrn-Sportredaktion. Hier sein ganz persönlicher und erschütternder Bericht über Missbrauch, Brutalität  und unmenschliches Verhalten in unseren Sportarenen: Da lagen die beiden. Vergessen und allein in der feuchten Asche eines dunklen Fußballplatzes. Ihr gellender Schrei ließ mich zusammenzucken. „Nur ein Albtraum“, dachte ich Sekundenbruchteile später erleichtert, nachdem ich schweißgebadet aus dem Schlaf aufgeschreckt war. Nur ein Albtraum? Oder doch bittere Realität? Die Worte des Fußballtrainers schossen mir blitzartig  ins Gedächtnis: „Wir haben zwei Punkte liegengelassen“, hatte er nach dem Unentschieden gesagt. Liegengelassen, zurückgelassen, einfach vergessen. Wie sind Punkte artgerecht zu lagern? Wie oft, so fragte ich

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Ein einsamer Punkt © Kara - fotolia.com

Ein einsamer Punkt © Kara – fotolia.com

Heino König ist Mitarbeiter der Kaiserschmarrn-Sportredaktion. Hier sein ganz persönlicher und erschütternder Bericht über Missbrauch, Brutalität  und unmenschliches Verhalten in unseren Sportarenen:

Da lagen die beiden. Vergessen und allein in der feuchten Asche eines dunklen Fußballplatzes. Ihr gellender Schrei ließ mich zusammenzucken. „Nur ein Albtraum“, dachte ich Sekundenbruchteile später erleichtert, nachdem ich schweißgebadet aus dem Schlaf aufgeschreckt war. Nur ein Albtraum? Oder doch bittere Realität? Die Worte des Fußballtrainers schossen mir blitzartig  ins Gedächtnis: „Wir haben zwei Punkte liegengelassen“, hatte er nach dem Unentschieden gesagt. Liegengelassen, zurückgelassen, einfach vergessen.

Wie sind Punkte artgerecht zu lagern?

Wie oft, so fragte ich mich  in jener Nacht, wiederholt sich dieses Schreckensszenario in  unseren Sportarenen? Wie oft werden Punkte achtlos ihrem Schicksal überlassen? Sie sind begehrt, umkämpft und entscheiden über Meisterschaften, Abstiege und Trainerschicksale, und dennoch macht sich niemand Gedanken darüber, woher die Punkte kommen, wohin sie gehen, wer sie aufbewahrt und wie sie artgerecht zu lagern sind.

Mancher Trainer hat angeboten, sie aufgrund der eigenen Auswärtsschwäche dem kommenden Gegner einfach per Post zu schicken, um damit die Hinfahrt zu sparen. Das deutet daraufhin, dass die Auswärtsmannschaft sie gewöhnlich zum Spielort mitbringt. Und, dass sie von der Größe durchaus die strengen Normen der Deutschen Briefpost erfüllen.

Aber warum bleiben sie dann anschließend liegen? Warum führt man sie nicht wieder dem ursprünglichen Aufbewahrungsort zu? Was geschieht mit den vielen liegengelassenen Punkten? Was mit denjenigen, die seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Fußball bei einem Unentschieden nicht benötigt werden?

Punktologie steckt in den Kinderschuhen

Möglicherweise kommen sie zum Einsatz, wenn in einem Spiel zweier Abstiegskandidaten die Punkte doppelt  zählen. Die liegengelassenen könnten es sein, die manchmal am grünen Tisch verteilt oder dann und wann großzügig verschenkt werden. Aber dazu müsste man sie zunächst aufsammeln, einpacken oder einsacken. Fraglich ist jedoch, ob sie sich nach einem Spiel, in dem beide Mannschaften mit allen erlaubten und nicht erlaubten Mitteln auf Punktejagd gegangen sind, überhaupt noch in einem transportfähigen oder aufbewahrungswürdigen Zustand befinden.

Noch steckt die Punktologie, die Punkteforschung, in den Kinderschuhen. Niemand weiß etwa, warum Punkte stets in Zweier- oder Dreiergruppen auftreten, warum Fußballschiedsrichter bei groben Verstößen mit dem Finger auf den Punkt zeigen und niemand kann ermessen, ob eine Punkteteilung, das herzlose Auseinanderreißen, nicht irreparable psychische Schäden hinterlässt. Noch scheint die große Sportfamilie nicht bereit, sich mit dem Schicksal der Spezies Punkt auseinanderzusetzen.

Es scheint aber nur eine Frage der Zeit, bis das Bewusstsein für die massenhafte Punkteverschwendung auch den letzten Winkel unserer Sportspaßgesellschaft erreicht hat. Vielleicht ist es dann bereits zu spät – ganz im Sinne einer alten indianischen Prophezeiung, die sagt: Erst wenn der letzte Punkt verschenkt, der letzte Zähler liegengelassen und das letzte Punktepolster geschmolzen ist, werdet ihr sehen, dass man eine Saison ohne Punkte vergessen kann.“

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