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BVO präsentiert Lösung der Schulbusproblematik: 41 Busse fahren auf der Linie 88

Keine Verspätungen mehr auf der Linie 88.

Keine Verspätungen mehr auf der Linie 88.

Die Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) hat endlich den Grund für die permanenten Verspätungen im Schulbusverkehr der Linie 88 zwischen Halle und Bielefeld (das Haller Kreisblatt berichtete) gefunden. Wie eine Sprecherin der BVO auf Anfrage des Kaiserschmarrns erklärte, seien die krummen Abfahrtzeiten dafür verantwortlich. „Die kann sich ja, sie erlauben den Ausdruck, kein Schwein merken“, sagte Sabine Anwalt, Verantwortliche für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Besonders am Morgen, wenn viele Schulkinder die Linie benutzen, käme es zu Verspätungen, da die Fahrer gezwungen sind, permanent den Fahrplan zu studieren, um herauszufinden, wann sie an welcher Haltestelle sein müssen.

Ein 15-köpfiges Expertenteam der BVO hat nun eine Strategie erarbeitet, die zuverlässig verhindern soll, dass es zukünftig im Schulbusverkehr zu Verspätungen kommt. „An allen Haltestellen zwischen Halle und Bielefeld fährt der Bus der Linie 88 zukünftig um 7.30 Uhr ab. Halb acht, das ist für Fahrer und Fahrgäste leicht zu merken“, präsentiert Anwalt die verblüffend einfache Lösung. Dazu müsse man allerdings die Zahl der Fahrzeuge auf der Strecke deutlich erhöhen, räumt sie ein.

Seit gut einer Woche befassen sich die Logistikexperten der BVO mit diesem Problem. Diplom-Mathematiker Thomas Krögelhaus vom Rechenzentrum der BVO-Mutter Deutsche Bahn erläutert den mathematischen Ansatz zur Errechnung der benötigten Busse: „Die Zahl (B) der Busse ist gleich der Summe der Haltestellen (H) abzüglich der Haltestellen, an der nicht abgefahren wird, in diesem Fall die Endhaltestelle (E). Wir bekommen dadurch folgendes Gleichungssystem mit drei Gleichungen: Gleichung 1: B = H – E; Gleichung 2: H = 42; Gleichung 3: E = 1. Dieses Gleichungssystem kann durch komplizierte mathematische Verfahren vereinfacht werden, so dass sich schließlich ergibt: B = 42 – 1. Weitere aufwändige Umformungen führen uns zu der Lösung  B = 41. Wir brauchen also 41 Busse, um das neue Konzept durchziehen zu können“, präsentiert Krögelhaus nicht ohne Stolz das Ergebnis der Forschungen.

Den Einwand, der Einsatz von 41 Bussen und Fahrern sei wirtschaftlich und ökologisch nicht zu vertreten, will Sabine Anwalt nicht gelten lassen. „Für uns hat die Einhaltung des Fahrplans absolute Priorität. Da ist kein Aufwand zu groß“, sagte die Sprecherin. Auch die Kritik, bei einer Abfahrzeit von 7.30 Uhr erreichten erneut viele Kinder zu spät die Schule, kann sie nicht verstehen. Anwalt: „In unseren Verträgen steht nichts davon, dass wir gewährleisten müssen, dass die Kinder pünktlich zur Schule kommen. Wenn wir jetzt 7.30 Uhr als generelle Abfahrtszeit anbieten, ist das schon ein Entgegenkommen der BVO  und geschieht rein aus Kulanzgründen.“ Nach Informationen des Kaiserschmarrns plant die BVO das Modell auch für andere Linien zu übernehmen.

 

 

 

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