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Bienen und Imker sind schuld am Bienensterben

Schilder nicht beachtet: Bienen haben Warnungen ignoriert. © Trueffelpix - fotolia.com

Schilder nicht beachtet: Bienen haben Warnungen ignoriert. © Trueffelpix – fotolia.com

© Trueffelpix – fotolia.com

Halle-Ascheloh (Kaisch). Die Verantwortlichen für den Tod von 18 Bienenvölkern in Halle-Ascheloh sind gefunden. Die Untersuchung durch die unabhängige, gemeinsame Kommission von Landwirtschaftskammer und dem nordrheinwestfälischen Agrarchemieverband (Agrem) ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Die Bienen sind selbst schuld.

Wie es im Abschlussbericht verlautet, habe der Landwirt sein Feld mit einem zugelassenen Pestizid besprüht. Prüfungen, die im Vorfeld erfolgt sind, hätten eindeutig die Umweltverträglichkeit des Mittel „Pflanzentrost“ bestätigt“, erklärte ein Agrem-Sprecher.

Demnach seien bei Labortest nur 44 von 100 Bienen, die dem Pestizit ausgesetzt worden waren, verendet. „Damit sind wir deutlich unter der geforderten 50-Prozent-Grenze geblieben“, stellte der Agrem-Sprecher voller Stolz fest.

Am besagten Tag habe der Landwirt außerdem freiwillig große Warnschilder errichtet, diese seien aber von den Bienen völlig missachtet worden.

Überlegen: Die genetisch verbesserte Biene Apis chemica von Chemo Agrar. Foto: © Anatolii - fotolia.com

Überlegen: Die genetisch verbesserte Biene Apis chemica von Chemo-Agrar. Foto: © Anatolii – fotolia.com

Auch der Imker trage ein gerüttelt Maß an Mitschuld, heißt es in dem Bericht. „Bereits seit einigen Jahren empfehlen wir, nur noch Bienen einzusetzen, deren Gen-Material auf die Bedürfnisse der intensiven industriellen Landwirtschaft vorbereitet ist“, so der Agrem-Sprecher. Das Unternehmen Chemo-Agrar aus Böblingen hat zu diesem Zweck Anfang 2013 die Gen-Biene Apis chemica auf den Markt gebracht, die nach Aussage des Unternehmens der anfälligen Naturbiene Apis mellifica in Puncto Pestizid-Verträglichkeit deutlich überlegen ist.

„Leider wollen viele Imker, getrieben von antiquierten naturromantischen Vorstellungen noch immer hartnäckig die Naturbiene erhalten. Sie fordern deshalb unter anderem, in Feldern und Wiesen den für Naturbienennahrung notwendigen Bestand an Blumen und Kräutern zu erhalten. Darunter sind Pflanzen wie Klatschmohn oder Kornblume, die den Feldertrag dramatisch reduzieren und zudem ohne jeden wirtschaftlichen Nutzen sind“, sagt Dr. Jochen Röter, Pressesprecher vom Chemo-Agrar, kopfschüttelnd. Röter fügt hinzu: „Wir dagegen machen die Natur Tag für Tag ein bisschen besser und steigern außerdem die Rendite. Wer sich daran nicht beteiligen will, muss mit den Konsequenzen leben.“ Dann ergänzt er lachend: „Oder eben sterben.“

Als Zeichen des guten Willens bietet Chemo-Agrar dem betroffenen Imker großzügig an, fünf Bienenvölker der genverbesserten Sorte Apis chemica zu überlassen. „Sie benötigen keinen Blütennektar zum Überleben, sondern werden zu 100 Prozent mit dem von Chemo-Agrar hergestellten Nahrungskonzentrat „Bienenwohl“ gefüttert. Damit ist der Kreislauf geschlossen. Saatgut, Pflanzenschutzmittel und Bienennahrung – alles aus einer Hand. Wir von Chemo-Agrar kümmern uns eben um die Natur “, erklärt Röter voller Stolz.

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