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Bezirksregierung stoppt Bau der A33

DSC_2495Die Bezirksregierung in Detmold hat einen sofortigen Baustop der A33 veranlasst. Grund dafür ist der kleine rote Bär (Ursus parvus ruber), der bei Baumfällarbeiten im Gebiet zwischen Westumgehung und Alleestraße entdeckt wurde. Das etwa drei Zentimeter große Säugetier, das entwicklungsgeschichtlich mit dem Koalabär verwandt ist, steht auf der Roten Liste. Seit etwa 20 Jahren gilt er in Deutschland als ausgestorben. Der Bär lebt in Astlöchern und ernährt sich von kleinen Insekten und Blattläusen. Wird seine Behausung zerstört,  sondert der Bär  aus einer Drüse hinter dem linken Ohr einen Duftstoff ab, der direkt auf das hormonelle System des Menschen wirkt. Er löst Depressionen und wehmütige Gefühle aus. Mehrfach haben Spaziergänger im betroffenen Gebiet davon berichtet, dass sie von traurigen Erinnerungen an die Kinderzeit überwältigt wurden, „Hier haben wir doch damals Verstecken gespielt“, sagte etwa eine 45-jährige Hallerin mit tränenerstickter Stimme, nachdem sie kurz zuvor durch die gerodete Fläche gewandert war. Auch gestandene Waldarbeiter sollen in den vergangenen Tagen mehrfach weinend über Baumstümpgen zusammengebrochen sein.

Der Vorschlag des Aktionsbündnisses »A33 sofort«, den roten Bären unter den neu zu errichtenden Grünbrücken – sie bestehen entgegen anderslautender Aussagen aus Beton – erteilte der BUND eine strikte Absage. So etwas sei noch nie gelungen, die Bären stets nach wenigen Tagen verendet, erklärte ein Sprecher der Naturschutzorganisation. Landrat Sven-Georg Adenauer, der gleichzeitig Vorsitzender des Aktionsbündnisses ist, soll unbestätigten Informationen zu Folge, den roten Bären verklagt haben. Es wäre das erste Mal in der Geschichte, dass ein Landrat gegen ein im Kreis ansässiges Kleinlebewesen den Klageweg beschreitet. In der Klageschrift wird dem Bären und seinen Artgenossen rücksichtsloses Vorgehen gegen die wirtschaftlichen Interessen der Region unterstellt. Darüber hinaus habe der Bär keinerlei Kompromissbereitschaft gezeigt sondern das Angebot eines zweiten Standortes unter der Androhung auszusterben, kategorisch abgelehnt.

Auch ein gerichtliches Vorgehen gegen die Stadt Halle wird nach Insider-Informationen nicht ausgeschlossen. Die Stadt habe jahrelang aus rein ideologischen Gründen die eigenen Naturräume gefördert und dabei  nicht gefragt, wie viel Natur die Nachbarn eigentlich wollen, heißt es. Der Kreis weist zudem auf seine Fürsorgepflicht für kreiseigene Institutionen hin. Die kreiseigenen Bauwerke, wie zukünftige Kreisverkehre oder Kreisstraßen, aber auch bestehende Kreißsäle dürften durch rote Bären nicht gefährdet werden. Beim Auftreten von  Schwarzbären müsse die Situation allerdings neu bewertet werden.

Über den Weiterbau der A33 muss nun das Verwaltungsgericht in Minden entscheiden.

Eine Antwort auf “Bezirksregierung stoppt Bau der A33”

  1. NameLutz sagte:

    Manchem, der an der Haller Einfahrt vorbeifährt, kommen angeblich die Tränen, manchem geht das Messser in der Tasche auf – Mir gefällt dieser witzige, einfallsreiche Beitrag sehr.

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