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Beim Autobahnbau: Unbekannter Stamm in Halle entdeckt

Native American wigwam hutBei Rodungsarbeiten für den Bau der A33 ist in einem Waldgebiet im Haller Süden ein bisher unbekannter Stamm entdeckt worden. Holzfäller fanden zunächst eine verlassene Hütte (Foto), ehe aus dem Dickicht plötzlich eine Gruppe spärlich bekleideter und mit hölzernen Forken bewaffnter Männer traten. „Sie haben uns misstrauisch beobachtet und dann angesprochen – es klang irgendwie wie eine Mischung aus Tierlauten und plattdeutsch“, sagte einer der Holzfäller.

Seit Jahrzehnten hatten Waldarbeiter in diesem Gebiet immer wieder von Begegnungen mit vermeintlichen Ureinwohnern (Haller Yeti) berichtet. Diesen Erzählungen war bislang jedoch nur wenig Glauben geschenkt worden. Jetzt hat das anthropologische Institut München ein Expertenteam nach Halle entsandt, um das Verhalten des Stammes näher zu untersuchen. „Nach ersten Berichten, denen zufolge die Menschen sehr wortkarg und stur sind und aus Buchenholz geschnitzte Schuhe tragen, legt die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um frühe Vorfahren des homo ostwestfalians handelt“, erklärte ein Sprecher.

Während die anthropologischen Wissenschaftler erklärten, man wolle sich den Menschen nur vorsichtig nähern, um sie nicht zu verschrecken und weil sonst für die Ureinwohner tödliche Krankheiten übertragen werden könnten, schlägt das Haller Bauamt andere Töne an. „Ob Ureinwohner oder nicht. Es kann nicht sein, dass mitten im Wald ohne Genehmigung Hütten errichtet werden. Die müssen weg. Aber sofort“, erklärte ein Sprecher.

Neben der Frage, wie es nun mit dem Autobahnbau weitergehen soll – schon jetzt rechnet StraßenNRW mit Verzögerungen von bis zu 14 Jahren, könnte die Entdeckung des Stammes auch weitreichende politische Konsequenzen nach sich ziehen. „Da sind vielleicht 200 Wahlberechtigte, die keine Einladung zur letzten Wahl bekommen haben“, sagte ein Sprecher der Haller FDP und fügte hinzu: „Die vom Staat unabhängige, selbstbestimmte und freie Lebensweise dieser Menschen legt nahe, dass sie vermutlich FDP gewählt hätten. Mit ihren Stimmen aber, das haben unsere Fachleute ermittelt, hätten wir mindestens einen Sitz mehr im Rat. Wir werden die Wahl daher anfechten.“

Das Aktionsbündnis »A33 am besten schon gestern« kündigte indes an, bei der nächsten Trassenfahrt Station im Dorf der Ureinwohner zu machen. Katholische und evangelische Kirche in Halle ziehen in Erwägung, einen Missionar in das Gebiet zu entsenden. Die Stadt Halle will bald Kontakt mit den Ureinwohnern aufnehmen und hat als Dolmetscher den Experten für ostwestfälische Ursprachen, Wilken Ordelheide, verpflichtet.

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