Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Website. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. OK

. .

Schmuckatelier Marion Flethe WerbeFeld

Arme müssen ihr Geld nur besser anlegen

Geschäftsmann mit lässig Goldbarren und gibt an

In Gold gehen: Bernd Rautke vom Verein der Vermögenden Deutschlands (VVD) rät Armen, ihr Geld besser anzulegen. Foto: © Nick Freund – Fotolia.com

Foto: © Nick Freund – Fotolia.com

Altkreis Halle (Kaisch). Der Verband der Vermögenden Deutschlands (VVD) schlägt angesichts der steigenden Armut im Lande Alarm. „Immer weniger Deutsche müssen immer mehr Reichtum tragen“, erklärt Vorstandssprecher Bernd Rautke und nennt Zahlen: „12,5 Millionen Menschen leben unter der Armutsgrenze und verweigern sich somit der Vermehrung von Sach- und Geldwerten. Das ist untragbar und gefährdet langfristig das Gemeinwohl.“

Nach Auffassung von Rautke, ist diese Entwicklung das Resultat eines nicht zukunftsgerichteten Lebensstils vieler Menschen. „Ein Großteil von ihnen verbraucht einfach leichtsinnig viel zu viel Geld für nicht renditeträchtige Produkte wie Essen, Trinken und Kleidung. Manche stecken sogar bis zu 95 Prozent ihres Einkommens in diese reinen Konsumgüter und beklagen anschließend auch noch, nicht genug Geld zu haben“, sagt der VVD-Sprecher kopfschüttelnd.

Rautke rät diesen Menschen zu einer größeren Anlagediversifizierung und damit, mindestens 60 Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals in Aktienfonds und anderen Beteiligungen zu investieren. Das gelte vor allem auch für Harz-IV-Empfänger. Rautke: „Schon nach kurzer Zeit werden diese Menschen erkennen, wie sich ihr Geld stetig vermehrt.“

Den Einwand, von 40 Prozent des Harz-IV-Salärs nicht leben zu können, will Rautke nicht gelten lassen. „Viele unserer Mitglieder im VVD  müssen mit einem weitaus geringeren Anteil über die Runden kommen. Manche reinvestieren bis zu 98 Prozent ihres Einkommens in Kapitalanlagen oder Immobilen und bestreiten somit ihren Lebensunterhalt mit mickrigen zwei Prozent ihres Monatsgehalts. Darüber hinaus sin sie gezwungen,  davon auch noch Yachten, Ferienhäuser, kostspielige Reisen und Luxuskleidung zu finanzieren.“

Es sei nicht länger hinnehmbar, dass der Reichtum im Lande stetig ansteige, ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung aber nicht bereit sei, sich an der Wohlstandsvermehrung zu beteiligen. Rautke fordert daher, deutliche steuerliche Entlastungen für die Reichtumsvermehrer im Land: „Beispielsweise könnte der Gesetzgeber dafür sorgen, dass Kapitalanlagen zukünftig als Spenden absetzbar sind. Auch sollte der Staat zukünftig Gewinne aus Kapitalanlagen mit fünf Prozent bezuschussen und damit die Bereitschaft der Vermögenden, gewaltige Reichtumslasten zu schultern, honorieren“, sagt Raufke und weiß auch, wie diese Maßnahme finanziert werden könnte: „Man muss einfach die unproduktiven Konsumgüter, wie Nahrungsmittel, mit einer empfindlichen Steuer belegen.“

Keine Kommentare bis jetzt

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Sie können folgende Tags nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>