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Alltagskunst von Elektriker Heinz Bilderbeck

DSC_9079Halle. Professor Bernhard Strecker, Sohn des Künstlers Sigmund Strecker, hat es vorgemacht: Auf der Museumsinsel präsentiert er Werke seines Vaters und erinnert gleichzeitig an dessen Lebensgeschichte. Der Haller Elektromeister Kurt Bilderbeck zieht jetzt nach. Kommenden Samstag wird er in den betriebseigenen Räumen eine Ausstellung mit bislang unveröffentlichten Exponaten seines Vaters Heinz Bilderbeck feierlich eröffnen. „Klar, dass sie unveröffentlicht sind. Vadder hat ja noch nie etwas offengelegt. Mal von Leitungen abgesehen“, erzählt der Elektromeister lachend. Es handelt dabei um handgeschriebene Einkaufszettel von Heinz Bilderbeck, die der Elektriker mit kleinen Skizzen der zu erwerbenden Objekte versehen hat. Von wachsfarbenen leuchtenden Boskopäpfeln über die mit feiner Linienführung gespitzter Bleistifte entstandenen Toilettenpapierrollen bis hin zu surrealistisch angehauchten Ölfarbenentwürfen hölzerner Bierkisten reicht das Spektrum der Exponate. „Die Ausstellung holt einen großen Elektriker und seine himmelstrebenden Ideen in die banale Einfachheit des Alltags und damit auf den Boden zurück“, erklärt Kurt Bilderbeck, dreht seinen Spickzettel herum und fährt fort: „Das ist nämlich wahre Alltagskunst. Nicht abgehoben sondern auf das Essentielle reduziert. Ach ja, und der Eintritt ist jedem freigestellt, kostet aber 15 Euro.“

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