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AfD distanziert sich von allen AfD-Wählern

© Wiski - Fotolia.com

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Altkreis Halle. Zuletzt hatten Wähler der Alternative für Deutschland (AfD) immer wieder beklagt, die AfD würde zu Unrecht als eine rechtspopulistische Partei wahrgenommen. Der Kaiserschmarrn ging diesem Phänomen nach und holte das renommierte Sozialforschungsinstitut Soziotest aus Versmold ins Boot. Es befragte insgesamt über 1200 AfD-Wähler in ganz Ostwestfalen und kam zu einem verblüffenden Ergebnis. „Rechts und links sind natürlich relative Positionen. Dass die meisten AfD-Wähler diese Partei nicht als rechte Partei wahrnehmen, liegt vermutlich daran, dass sie rechts von dieser Partei stehen“, erklärte Soziotest-Sprecher Johannes Schalubke. Und das hat weitreichende Konsequenzen.

Rechtsgesinnte dürfen die AfD nicht mehr wählen

Die Partei geht nun konsequent gegen rechtspopulistische Entwicklungen vor. Nachdem die Parteispitze bereits den wegen Volksverhetzung angeklagten AfD-Vorsitzenden  von Mecklenburg-Vorpommern, Holger Arppe, zum Rücktritt aufgefordert hatte, distanzierte sich jetzt nach Bekanntwerden der Soziotest-Versmold-Umfrage ein AfD-Parteisprecher ausdrücklich auch von allen AfD-Wählern. „Wir sind nun mal kein Sammelbecken eines rechten Wählerklientels“, sagte er und bat alle rechtsgesinnten Wähler zum Wohle der Partei in Zukunft die AfD nicht mehr zu wählen, um gar nicht erst den Eindruck zu erwecken, die AfD würde durch rechte Wählerschichten getragen.

AfD verliert alle Wähler

Auf die Frage, welche Wähler denn dann noch die AfD wählen sollen, hatte der AfD-Vertreter eine einfache Antwort: „Alle die, die nicht rechts von der AfD stehen und gleichzeitig die AfD nicht als rechte Partei wahrnehmen.“ Da jedoch die Ergebnisse von Soziotest Versmold eindeutig belegen, dass alle, die links von der AfD stehen die Partei als rechte Partei wahrnehmen und damit als mögliche Wähler wegfallen, befindet sich die AfD in einem Dilemma. Sie hat niemanden mehr, von dem sie gewählt werden will.

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